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Akademikerball: Strache verurteilt Antisemitismus bei den Freiheitlichen

Vizekanzler Strache verurteilte auf dem Akademikerball den Rassismus in den freiheitlichen Reihen.
Vizekanzler Strache verurteilte auf dem Akademikerball den Rassismus in den freiheitlichen Reihen. ©APA/FPÖ/ROBERT LIZAR
Vizekanzler HC Strache nutze seine Anwesenheit beim Akademikerball, um den Antisemitismus in den freiheitlichen Reihen zu verurteilen. Daneben gab es Aufregung um die Autorin Stefanie Sargnagel, die eine Störung der Mitternachtseinlage angekündigt hatte.

Auch die Demonstrationen gegen den Ball – solange diese friedlich verliefen – seien kein Grund, in die Opferrolle zu verfallen, betonte Strache. “Wir sind keine Opfer, wir sind keine Täter”, meinte er. Darum sei es umso wichtiger, Stellung zu beziehen. “Wir haben eine klare Position: Antisemitismus, Totalitarismus, Rassismus, das ist ein Widerspruch zum burschenschafterlichen Gedanken”, betonte er.

Geschichte aufarbeiten

Gerade das Gedenkjahr 2018 ist für Strache ein willkommener Anlass, die Geschichte des freiheitlichen Lagers durch Historiker aufzuarbeiten – manche Anschuldigungen seien auch berechtigt. Dennoch seien manche Diffamierungen “unredlich”, spielte er auch auf die Demonstrationen gegen den Ball und manche Medienberichte an. Strache: “Wir sind Demokraten in jeder Hinsicht.”

“Rekordzahl” an Gästen am Ball

Über eine “Rekordzahl” an Gästen hatte sich zuvor Ballorganisator Udo Guggenbichler gefreut und an die Medien appelliert, “uns so zu nehmen, wie wir sind: Wir veranstalten einen Ball und sonst nichts hier”. Zu den Protesten gegen die Veranstaltung meinte er abermals: “Wir unterstützen das Demonstrationsrecht, aber wir lehnen Gewalt ab.”

Verwirrung über Autorin Sargnagel

Für Verwirrung hat beim Akademikerball die angebliche Anwesenheit von Autorin Stefanie Sargnagel gesorgt. Die Aktivistin hatte eine Aktion ihrer “Burschenschaft Hysteria” angekündigt und angeblich eigene Fotos der Veranstaltung in sozialen Medien veröffentlicht. Sicherheitskräfte konnten sie beim Ball aber nicht ausfindig machen und vermuteten, andere Personen könnten diese für sie erstellt haben.

Mitternachtseinlage ungestört

Ungestört ist daher die Mitternachtseinlage beim Akademikerball verlaufen. Sicherheitskräfte verwiesen allerdings schon zuvor insgesamt elf Personen der Veranstaltung, womit der Veranstalter von seinem Hausrecht Gebrauch machte.

(APA/red)

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