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AK-Studentenkonten-Check: Viele Vorteile fallen mit Altersgrenzen weg

Bei welcher Bank man sein Konto hat, kann für Studenten einen großen Unterschied machen
Bei welcher Bank man sein Konto hat, kann für Studenten einen großen Unterschied machen ©APA/HANS KLAUS TECHT (Sujet)
Anlässlich des neuen Studienjahrs hat die Arbeiterkammer (AK) wieder die Bankkonten für Studentinnen und Studenten unter die Lupe genommen, diesmal 15 an der Zahl. Bei den Konditionen heißt es oft genau hinschauen.

Resümee des Studentenkonto-Checks: Als gratis beworbene Konten sind nicht immer kostenlos. Ins Minus zu rutschen kann richtig teuer werden. Und es gibt Altersgrenzen, je nach Angebot zwischen 24 und 30 Jahren, bei deren Überschreiten auf ein "normales" Girokonto umgestellt wird. Auf normalen Konten gelten dann unterschiedliche Preise, oder die zeitlich befristeten Ermäßigungen auf Kontoführung und Buchungsentgelte fallen weg.

Bankenmonitor der AK: Was bei Studentenkonten gratis ist

Bei Studentenkonten sind Kontoführung und Buchungen wie Gutschriften, Daueraufträge oder Bankomatbehebungen kostenlos - aber nicht immer, wie die AK zu ihrem jüngsten "Bankenmonitor" schreibt. Es können nämlich eine Menge Zusatzspesen für beispielsweise Bartransaktionen am Schalter, beleghafte Buchungen und Kontoauszüge anfallen.

Vor allem ein permanentes Minus kann ordentlich ins Geld gehen: Wer sich Geld ausborgt, das über den vereinbarten Rahmen hinausgeht, der zahlt für diese Rahmenüberziehungen - zusätzlich zu den Sollzinsen - zwischen 0 und 4,9 Prozent, ergab der AK-Test. Zum Beispiel: Im Schnitt beträgt der Sollzinssatz für Überziehungen innerhalb des Rahmens 8,25 Prozent - bei Überschreitung dieses Rahmens können bis zu 4,9 Prozent hinzukommen, so dass die verrechneten Sollzinsen auf 13,15 Prozent ansteigen. Einige Banken betonten, dass die Überziehungszinsen verhandelbar seien, fügte die AK hinzu.

AK-Bankenrechner: 15 günstigste StudentInnenkonten ausgewertet

Die Verbraucherschützer haben im September die 15 günstigsten StudentInnenkonten aus dem AK-Bankenrechner ausgewertet. Basis war ein Normalnutzer-Modell (280 Buchungen pro Jahr). Laut AK Bankenmonitor lauerten bei acht Konten Spesen. So gibt es mögliche Spesen (etwa beleghafte Überweisungen 1,90 Euro bei der WSK), Barein- und Barauszahlungen am Schalter (bis zu drei Euro) oder Kontoauszüge (0,30 Euro bei der Hypo Tirol). Bei Dadat - einer Marke von Schelhammer und Schattera - ist die kostenlose Kontoführung an monatliche Mindesteingänge von 300 Euro geknüpft - andernfalls werden 4,20 Euro pro Monat fällig.

Große Unterschiede bei den Zinsen

Die Konten für Studierende unterscheiden sich vor allem bei den Zinsen. Für Guthaben betragen sie derzeit bis zu 0,125 Prozent (UniCredit Bank Austria, WSK), im Schnitt nur magere 0,01 Prozent. Die Zinssätze für Überziehungen (4,625 Prozent bei der VKB - Volkskreditbank bis 11,25 Prozent bei der Tiroler Sparkasse) sind deutlich günstiger als bei normalen Girokonten: im Schnitt (Median) 8,25 Prozent. Die ING verlangt bei einer Überziehung bis 250 Euro keine Zinsen. Generell: Die Höhe der Überziehungsrahmen ist Vereinbarungssache, hängt auch von der Bonität der Kontoinhaber ab

Als Standard gilt, dass eine Bankomatkarte (Debitkarte) gratis angeboten wird. Die Gratis-Kreditkarte ist eventuell nur im ersten Jahr kostenlos, geben die AK-Experten zu bedenken.

Unter http://www.bankenrechner.at ist ein Vergleich von StudentInnenkonten - österreichweit oder für einzelne Bundesländer - abrufbar. Der AK Bankenmonitor findet sich unter wien.arbeiterkammer.at.

(APA/Red)

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