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AK kritisiert Preisunterschiede bei Drogerieartikel in Österreich und Deutschland

Die AK kritisiert die Preisunterschiede.
Die AK kritisiert die Preisunterschiede. ©APA/BARBARA GINDL
Die AK hat die deutlichen Preisunterschiede bei Drogerieartikel in Österreich und Deutschland kritisiert. In Österreich seien diese um bis zu 40 Prozent teurer.

Die Arbeiterkammer (AK) hat erneut deutliche Preisunterschiede bei ein und denselben Marken-Drogerieprodukten zwischen Österreich und Deutschland kritisiert. Ein Einkaufskorb mit 107 identen Drogeriewaren koste in Deutschland durchschnittlich 365,95 Euro, in Österreich im Schnitt 510,13 Euro, so die AK am Dienstag in einer Aussendung. Auch zwischen Online-Supermärkten und Online-Drogeriemärkten gebe es Unterschiede.

Deutliche Preisunterschiede auch in Online-Märkten

So seien Drogeriewaren in österreichischen Online-Supermärkten im Schnitt um knapp 9 Prozent teurer als in Online-Drogeriemärkten. Auch Deutschlands Online-Supermärkte verlangen für Drogerieprodukte um durchschnittlich rund 10 Prozent mehr als Online-Drogeriemärkte.

Bei fast allen Produkten ortet die AK einen deutlichen "Österreich-Aufschlag", der nicht nachvollziehbar sei. Ein Gesichtswasser von Garnier (200 ml) kostet etwa in Österreich 5,83 Euro, während deutsche Verbraucher nur 2,72 Euro bezahlten, das sei ein Unterschied von 114 Prozent. Bei einer Nivea-Seife stellte die Arbeiterkammer einen Preisunterschied von mehr als 200 Prozent fest.

Erhoben hat die AK in jeweils zwei heimischen Supermärkten (Billa, Interspar) und zwei deutschen (Edeka, Rewe) sowie jeweils in drei österreichischen Drogeriemärkten (Bipa, DM, Müller) und drei deutschen (DM, Müller, Rossmann). Aktionspreise wurden berücksichtigt, sofern nicht an Bedingungen wie Mindestabnahmemengen oder Kundenkarten gebunden sind. Die Umsatzsteuer beträgt in Österreich 20 Prozent, in Deutschland 19 Prozent.

(APA/Red)

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