AK-Kritik an Informationspolitik zu Wasserqualität

Wenige Gemeinden erfüllen ihre Informationspflicht
Wenige Gemeinden erfüllen ihre Informationspflicht ©APA (Archiv/dpa)
Österreichs Trinkwasserversorger informieren ihre Kunden offenbar nur unzureichend, wie es um die Qualität des von ihnen gelieferten Wassers steht. Diese Kritik hat die Wiener Arbeiterkammer erhoben. Weniger als ein Viertel der Gemeinden, die österreichweit befragt wurden, erfüllen demnach ihre Informationspflicht.

Bei der AK-Erhebung von 345 Gemeinden haben nur 145 (42 Prozent) überhaupt geantwortet, und davon veröffentliche nur knapp mehr als die Hälfte ordnungsgemäß über Informationsblätter wie die Gemeindezeitung oder die Wasserabrechnung die Daten zur Trinkwasserqualität, berichtete Konsumentenschützer Heinz Schöffl. In einigen Kommunen sei die Informationspflicht gar nicht bekanntgewesen.

Laut Trinkwasserverordnung müssen die Betreiber einer Wasserversorgungsanlage ihre Abnehmer zumindest einmal jährlich über Analysenergebnisse informieren. Es geht darum, ob und in welcher Menge Nitrate und Pestizide enthalten sind.

Von den 145 Gemeinden, die der Kammer geantwortet haben, veröffentlichen 64 die Untersuchungsergebnisse in der Gemeindezeitung, 16 informieren im Rahmen der Jahresabrechnung. Bei rund einem Drittel werden die Infos nur auf der Homepage oder durch Anschlag an der Amtstafel angeboten.

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