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AK fordert Abschaffung von befristeten Mietverträgen

Mieter in befristeten Altbauwohnungen würden hochgerechnet mindestens 140 Mio. Euro zu viel zahlen.
Mieter in befristeten Altbauwohnungen würden hochgerechnet mindestens 140 Mio. Euro zu viel zahlen. ©pixabay.com (Sujet)
Am Montag hat die Arbeiterkammer erneut die Abschaffung von befristeten Mietverträgen gefordert. Mieter in befristeten Altbauwohnungen würden hochgerechnet mindestens 140 Mio. Euro zu viel zahlen.

Die Arbeiterkammer (AK) hat am Montag erneut das Aus für befristete Mietverträge gefordert. "Befristungen machen Wohnen nicht nur teuer, sondern auch unsicher", sagte Thomas Ritt, Leiter der AK Kommunalpolitik und Wohnen, laut Aussendung. Mieter in befristeten Altbauwohnungen würden hochgerechnet jährlich mindestens 140 Millionen Euro zu viel zahlen.

Die Vermieter solcher Wohnungen würden illegale Aufschläge verlangen. Im Schnitt seinen es rund 35 Prozent, die bei befristeten Altbauverträgen unrechtmäßig dazukämen.

Mieter von Altbauwohnungen zahlen jährlich rund 1.690 Euro zuviel

"In einer befristeten, privaten Altbaumietwohnung in Österreich zahlt ein Mieter oder eine Mieterin um durchschnittlich rund 1.690 Euro im Jahr zu viel an Miete", so die AK. Der Betrag versteht sich inklusive der Umsatzsteuer, die auf den Mietzins zu zahlen ist.

Österreichweit gebe es rund 95.400 befristete Mietverträge in privaten Altbauhäusern - auf alle Mieter hochgerechnet ergebe sich daraus also ein Zuviel an Mieten in Höhe von mindestens 140 Mio. Euro, rechnete Ritt vor.

Eine Ausnahme für befristete Verträge sollte es laut AK jedoch für Privatpersonen mit nicht mehr als drei Wohnungen geben. Hier könnten Befristungen aufgrund eines möglichen Eigenbedarfs - beispielsweise für Kinder oder Enkelkinder - zulässig bleiben.

(APA/Red)

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