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Air One will zur Alitalia-Sanierung 2.700 Jobs streichen

Die italienische Fluggesellschaft Air One, die ein Angebot für die Übernahme der finanziell angeschlagenen Alitalia eingereicht hat, will 2.700 Jobs streichen, um die noch staatliche Airline zu retten. Dies geht aus dem von der Air One verfassten Rettungsplan hervor, der den Gewerkschaften der Alitalia vorgelegt worden ist.

Air One will das internationale Flugnetz neu organisieren und vor allem auf die Entwicklung des europäischen Marktes setzen, berichtete Air Ones Präsident und Gründer, Carlo Toto.

Laut seinem Plan sollen jährlich vier neue Maschinen des Typs A330 zugekauft werden. Bis zur kompletten Umsetzung des Plans soll die aus der Fusion der Alitalia und der Air One entstandene Fluggesellschaft über 222 Flugzeuge verfügen, 40 davon für Langstreckenflüge. Air One plant eine paritätische Aufteilung der Flugrouten und Maschinen zwischen den Hubs von Mailand Malpensa und Rom Fiumicino.

Air One will für Alitalia bereits 2009 ein ausgeglichenes Ergebnis und 2010 Gewinne vorlegen. Schwerpunkte des Planes seien die Konzentration auf internationale Langstrecken und Effizienzsteigerungen, berichteten italienische Medien am Mittwoch. Toto bereitet zusammen mit der italienischen Großbank Intesa San Paolo und drei internationalen Banken ein öffentliches Übernahmeangebot für die gesamten noch im Staatseigentum stehenden 49,9-Prozent-Anteile der Alitalia vor.

In Italien wächst die Zustimmung für Air Ones Plan. Unternehmer und Politiker hoffen, dass die 1995 gegründete Fluggesellschaft sich im Duell gegen den Konkurrenten Air France-KLM durchsetzen wird. Eine heimische Fluggesellschaft würde die italienische Identität der Alitalia besser bewahren, heißt es.

Am Mittwoch treffen Ministerpräsident Romano Prodi, Finanzminister Tommaso Padoa-Schioppa und Transportminister Alessandro Bianchi zusammen, um über die Zukunft der Alitalia zu entscheiden. Der Aufsichtsrat der Fluggesellschaft wird am morgigen Donnerstag bekanntgeben, mit welchem Unternehmen die italienische Regierung exklusiv weiter verhandeln wird. Die Privatisierung der Alitalia soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Italienischen Medienberichten zufolge kann Air One mit der Unterstützung des Industriellenchefs Luca Cordero di Montezemolo, des Ex-Premiers Silvio Berlusconi und der Gewerkschaften rechnen. Auch der Präsident der Region Lombardei Roberto Formigoni hat nach einem Treffen mit Air France-Chef Jean-Cyril Spinetta gegenüber dessen Plänen ein Negativvotum abgegeben, was Totos Position stärkt.

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