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Aids-Projekte für die Dritte Welt

Aids-Projekte sollen der Dritten Welt Zugang zu Medikamenten schaffen. Zudem soll die Aufklärungsarbeit gefördert werden, die von Pharmaunternehmen finanziert werden soll.

Spezielle Aids-Hilfsprogramme, die teilweise von der Pharmaindustrie finanziell unterstützt werden, sollen Entwicklungsländern nicht nur den Zugang zu Medikamenten öffnen, sondern auch die Aufklärungsarbeit in den betroffenen Gebieten fördern. Eines dieser Programme nennt sich „Secure the Future“, begann vor drei Jahren und hat innerhalb dieser Initiative, die sich an HIV-infizierte Frauen und Kinder wendet, bereits 115 Hilfsprojekte verwirklicht.

Finanziert wird „Secure the Future“ vom US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb, der insgesamt 115 Millionen Dollar (115,8 Mill. Euro) zur Verfügung stellte. „Diese Summe klingt viel, aber wenn man bedenkt, dass man damit Spitäler bauen will, ist es nicht genug“, sagte der Leiter der Organisation, Amadou Diarra, am Rande der Welt-Aids-Konferenz zur APA. Bei „Secure the Future“ kann jeder, der ein Aids-Hilfsprogramm entwickelt hat, seine Ideen einreichen.

Ein internationales Expertenteam sieht sich die Vorschläge an und entscheidet, welcher durchzuführen und ob er mit einem Teil der 115 Millionen Dollar finanzierbar ist. „Man kann nicht immer alles wissen, besonders bei einem solchen komplexen Thema wie HIV/Aids. Deswegen sind wir zu Beginn von ’Secure the Future’ in die betroffenen Länder gereist, haben uns mit den lokalen Regierungen beraten und beschlossen, ein solches Expertenteam zusammenzustellen“, erklärte Diarra.

In einem halben Jahr werden etwa 30 medizinische und 50 soziale Projekte eingereicht. „Welche dann schlussendlich angenommen werden, hängt von der Qualität ab“, sagte der Projektleiter. Wie viele Menschen von diesen Projekten bisher profitiert haben, konnte Diarra nicht sagen. Aber allein bei einem einzigen in den Provinzen Umzimkulu, Bizana und Lusikisiki in Südafrika konnte 8.000 Menschen geholfen werden, indem dort Leute für die Pflege von HIV-Infizierten und Aidskranken ausgebildet wurden.

„Wir wollen ein Teil der Problemlösung sein und so unseren Beitrag leisten“, sagte Diarra. Deswegen seien die Hauptanliegen der Initiative, Kapazitäten wie Sozialhelfer und medizinisches Personal zur Verfügung zu stellen sowie innovative und brauchbare Projekte zu finanzieren.

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