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Afghanistan: Fünf Tote bei Minenexplosion

Im Bezirk Char Chino in der Provinz Urusgan in Afghanistan sind am Dienstagmorgen nach der Explosion einer Mine fünf Afghanen getötet worden, darunter zwei Soldaten.

Nach Ansicht des Verwaltungschefs von Char Chino, Abdul Rahman, galt die Mine US-Soldaten. Vermutlich sei sie von Taliban-Kämpfern ausgelegt worden und kein Überbleibsel früherer Konflikte, sagte er der Nachrichtenagentur AP.

In der Provinz Urusgan fand am Wochenende ein umstrittener US-Militäreinsatz statt. Nach Angaben eines afghanischen Behördensprechers wurden bei einem Luftangriff auf ein Wohnhaus elf Zivilisten getötet, darunter vier Kinder. Die US-Streitkräfte in Afghanistan dementierten dies. Das US-Kampfflugzeug habe auf fünf bewaffnete Männer geschossen, sagte Militärsprecher Bryan Hilferty am Dienstag.

Unterdessen versammelten sich rund 200 Menschen zu einer Protestveranstaltung gegen den Luftangriff am Wochenende. An der Kundgebung nahm auch der Gouverneur der Provinz Urusgan, Jan Mohammed Chan, teil. Nach seinen Angaben kamen bei dem Bombardement vier Männer, drei Frauen und vier Kinder ums Leben.

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