Adventureland

James Brennan hat soeben das College abgeschlossen. Weil ihm seine Eltern den erwünschten Trip nach Europa nicht bezahlen können, nimmt er einen Ferialjob in einem Vergnügungspark an. Und landet mitten auf der Achterbahn der Gefühle. Trailer: Wann und wo im Kino?
Regisseur Greg Mottola verfilmte mit “Adventureland” sein eigenes Drehbuch, in dem er seine Erfahrungen aus der Studienzeit verarbeitete. Die charmante Indie-Komödie feierte bei der Viennale ihre Österreich-Premiere und startet am Donnerstag, 29. Oktober 2009, regulär im Kino.
Zum Inhalt
Sommer 1987. James Brennans größter Wunsch ist es, durch Europa zu fahren. Dafür braucht der an und für sich gut situierte College-Absolvent allerdings Geld, das er sich nun selbst verdienen muss. Und so bleibt James nichts anderes übrig, als einen Ferialjob anzutreten – ausgerechnet im lokalen Vergnügungspark in der Nähe von Pittsburgh. Statt wildem Lotterleben erwarten ihn übergewichtige amerikanische Familien und nervige Kinder. Doch was sich für James als schlimmster Sommer seit Jahren abzeichnet, erweist sich bald als ungewöhnlicher Glücksfall: Er verliebt sich in Emily und die Liebeswirren beginnen.

Die Figur des jugendlichen Träumers hat Regisseur Greg Mottola, der seit seinem Erfolg mit “Superbad” zum festen Mitglied der sogenannten “Apatow Factory” rund um Comedy-Mastermind Judd Apatow gehört, äußerst liebevoll gezeichnet. Jesse Eisenberg geht darin völlig auf, ihm zur Seite stehen “Twilight-Star” Kristen Stewart und in einer Nebenrolle als betrügender Gatte auch Scarlett Johanssons Ehemann Ryan Reynolds.

Der klassische Coming-of-Age-Film lebt vor allem von seinem Retrosetting. Wenn Falco und die Sommerhits der 80er Jahre durch den altbackenen Vergnügungspark tönen, wenn die Mitarbeiter sich nach getaner Arbeit ins Karussell setzen und den Joint kreisen lassen. Wenn sich Pärchen finden und verlieren und nach den richtigen Worten ringen, die dann doch nicht kommen wollen. “Adventureland” ist weniger Komödie denn klassischer Coming-Of-Age-Film, der seine Charaktere noch einmal deutlich ernster nimmt und dafür auf eine konstant hohe Witzquote verzichtet. Reichlich zu lachen gibt es aber trotzdem.

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