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Admira will Cup "nicht schlechtreden", freut sich auf Europa

Niedergeschlagene Spieler nach der klaren Finalniederlage
Niedergeschlagene Spieler nach der klaren Finalniederlage
So klar Salzburgs 5:0-Sieg im Cupfinale am Donnerstag auch ausfiel. Dass die "Bullen" eine Nummer zu groß gewesen seien, wollte Ernst Baumeister nach seinem letzten Spiel als Cheftrainer Admira Wackers nicht bestätigen. "Wir haben ja Ende Mai Geschenke verteilt wie zu Weihnachten", sagte der zukünftige Sportdirektor. Trainer-Nachfolger Oliver Lederer freute sich bereits auf den Europacup.


“Freilich tut es weh, wenn man ein Finale 0:5 verliert, aber wir brauchen nicht Trübsal zu blasen”, stellte Baumeister fest. Und nach Platz vier in der Bundesliga samt gelöstem Europa-League-Ticket sei das ohnehin fehl am Platz. “Die Saison müssen wir nicht schlechtreden. Wir waren vor der Saison Fixabsteiger. Da hat uns das keiner zugetraut, ich selbst wahrscheinlich auch nicht”, betonte der 59-Jährige.

Im Vergleich zu Salzburg seien es neben der individuellen Qualität gerade Faktoren wie Ruhe und Erfahrung, die sein Team noch lernen müsse. Die Grundlagen dafür will Baumeister ab Sommer als Sportdirektor legen, Lederer steigt zum Chefcoach auf. “Am Dienstag hat der Vorstand mit mir gesprochen”, überraschte der ehemalige ÖFB-Internationale nach der Partie mit neuen Plänen. Ursprünglich war geplant gewesen, dass er in der kommenden Saison als Co-Trainer von Oliver Lederer sowie als Scout arbeiten soll.

“Die Mannschaft wird sich nicht viel ändern”, betonte Baumeister, der bisher nur Innenverteidiger Christoph Schößwendter (an Rapid, Anm.) verloren hat. Erst in dieser Woche wurden die Verträge von Lukas Grozurek, Srdjan Spiridonovic oder Patrick Wessely verlängert, offen sind die Stamm-Personalien Christoph Knasmüllner, Daniel Toth und Stephan Zwierschitz. “Und wir schauen, dass wir die eine oder andere Verstärkung dazubekommen”, versprach Baumeister.

Der zukünftige “Frontman” Lederer konnte und wollte an der klaren Finalniederlage nicht herumdeuteln. “Salzburg war besser, wenn auch nicht um fünf Tore”, meinte der 38-Jährige. Auch er beklagte, dass man es dem Gegner zu einfach gemacht habe: “Wir haben uns mit Eigenfehlern selbst massakriert.” Dass wie schon im Ligafinish der “Stresstest” nicht ganz bestanden wurde, sei ein Produkt fehlender Reife. “Aber wenn wir uns weiterentwickeln, dann ist es für uns möglich, in der nächsten Saison in solchen Situationen zu bestehen”, war Lederer überzeugt.

Schon in etwas mehr als einem Monat haben seine Kicker die Gelegenheit, auch international dazuzulernen, da steigen die Niederösterreicher in der ersten Qualifikationsrunde der Europa League (Spieltermine 30. Juni bzw. 7. Juli) ein, man wird gesetzt sein. Lederers Vorfreude ist sichtlich groß. “Du arbeitest eine ganze Saison lang, um dich international zu qualifizieren”, betonte der Ex-Rapid-Spieler. “Die erste Qualirunde ist eine tolle Erfahrung für meine Mannschaft. Und es ist auch für uns Betreuer eine Riesenherausforderung, das von der Trainingsplanung her richtig zu gestalten.”

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