Admira gewinnt Abstiegs-Derby in St. Pölten

Admira konnte gegen SKN St. Pölten einen wichtigen Auswärtssieg holen.
Admira konnte gegen SKN St. Pölten einen wichtigen Auswärtssieg holen. ©APA/EXPA/FLORIAN SCHROETTER
Admira bleibt in St. Pölten nunmehr schon sieben Bundesliga-Partien unbesiegt. Die Truppe von Trainer Damir Buric landete diesmal in der NV Arena sogar einen im Abstiegskampf überaus wichtigen 1:0-Auswärtssieg.
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Die Admira begann am ersten Spieltag der Qualifikationsrunde mit Luca Kronberger als Mittelstürmer, flankiert von David Atanga und Andrew Wooten. SKN-Trainer Robert Ibertsberger setzte eine Fünfer-Abwehrkette dagegen mit Daniel Drescher im Zentrum, für den es das 150. Bundesliga-Spiel seiner Karriere war. Und der 31-Jährige bekam mit seinen Nebenleuten gleich reichlich zu tun. Die erste Hälfte gehörte ausschließlich der Admira. Die erste Chance fand Andrew Wooten schon in der achten Minute vor, scheiterte aber an SKN-Keeper Christoph Riegler. Zwei Minuten danach ließ Riegler eine Corner-Flanke von David Atanga durch seine Hände gleiten und auf den Boden plumpsen und Sebastian Bauer drückte den Ball per Kopf über die Linie zur 1:0-Führung für die Admira. In der 23. Minute konnte sich Riegler wieder bei einem von Niko Datkovic abgefälschten Schuss von Marco Kadlec auszeichnen. Zehn Minuten vor der Pause setzte Kronberger noch einen Schlenzer aus spitzem Winkel an die Stange und Atanga verjuxte den Abpraller. Der SKN brachte in den ersten 45 Minuten keinen regulären Torschuss zustande, einmal köpfte Samuel Tetteh zwar ins Admira-Tor, aber klar aus dem Abseits.

In der zweiten Hälfte war der SKN besser

Nach der Pause nahm Ibertsberger ausgerechnet Drescher heraus, brachte für ihn Flügelspieler George Davies und stellte auf ein 4-3-3-System um. In der 60. Minute durfte dann auch Admira-Keeper Andreas Leitner erstmals sein Können unter Beweis stellen und tat dies auch bei einem Flugkopfball von Michael Steinwender, den er herausfischte. Anschließend wurden die „Wölfe“ auch selbstbewusster und verlagerten das Spiel zusehends in die gegnerische Hälfte. Es dauerte aber satte 20 Minuten bis wieder Gefahr aufkeimte, Leitner entschärfte jedoch die Freistoßflanke Christoph Halper. In der Schlussphase versuchten es die St. Pöltner noch mit der Brechstange, also vornehmlich mit langen Bällen. Gefährlich wurde aber nur noch einmal die Admira aus einem Konter, den Atanga aber nicht abzuschließen vermochte, da ihm Riegler den Ball förmlich von den Beinen wegschnappte.

Bundesliga (23. Runde):

SKN St. Pölten – Admira Wacker 0:1 (0:1)

St. Pölten, NV Arena, unter Ausschluss der Öffentlichkeit SR: Sebastian Gishamer

SKN St. Pölten: Riegler – Blauensteiner, Steinwender, Drescher (46. Davies), Muhamedbegovic (42. Maranda), K. Schulz – Halper (89. Metu), Servania, R. Ljubicic (66. Booth) – Tetteh (66. Meister), Hugy

Admira Wacker: Leitner – S. Bauer, Datkovic, Aiwu – Hausjell (67. Vorsager), Kadlec (90.+4 Malicsek) , Kerschbaum, Ostrzolek – Atanga, Kronberger (72. D. Starkl), Wooten (90.+4 Ganda)

Tor: 0:1 Bauer (10. Kopf)

Gelbe Karte: Tetteh (16. Foul), R. Ljubicic (54. Foul), K. Schulz (90.+3 Foul) bzw. Kronberger (59. Foul), Atanga (76. Unsportlichkeit), D. Starkl (82. Foul)

Die Besten: Halper bzw. Bauer, Datkovic

(Bericht: Thomas Schöpf)

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