Admira gegen Rapid Wien: Die Stimmen zum Spiel

Rapid konnte gestern ein Erfolgserlebnis verbuchen.
Rapid konnte gestern ein Erfolgserlebnis verbuchen. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Rapid Wien hat zum Jahresabschluss die Kurve gekratzt und geht mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause.
Rapid holt Auswärtssieg

Nach drei sieglosen Pflichtspielen und zwei Niederlagen in Folge wurde Fußball-Bundesliga-Schlusslicht Admira am Samstag nach klarer Überlegenheit auswärts mit 1:0 besiegt. Dadurch wurde das Konto auf 24 Punkte erhöht, so viele Zähler hatte man zu diesem Zeitpunkt zuletzt in der Saison 2009/10 zu Buche stehen. Eine bessere Ausbeute hatte man seit 2000 nur dreimal geschafft.

2003/04 war man mit 29 Zählern genauso Tabellenführer wie 2000/01 mit 25 Punkten, 2004/05 brachten 27 Zähler Zwischenrang zwei. "Alles in allem haben wir heuer eine Topsaison gespielt", betonte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer. Nach dem Out in der Europa League nach dem mageren Heim-2:2 gegen Molde sowie den jüngsten Niederlagen in der Liga gegen WSG Tirol (0:3) sowie im Cup-Achtelfinale gegen Salzburg (2:6) war von außen viel Kritik auf ihn und sein Team eingeprasselt.

"Kleines Tal" bei Rapid

"Ich weiß, dass man bei Rapid immer Stress hat, trotzdem ist es der beste Club, bei dem man arbeiten kann. Wenn man ein kleines Tal hat, ist es normal, dass darauf geschaut wird, was nicht so läuft", sagte der Burgenländer. Umso mehr freute ihn der abgesehen von der Chancenverwertung gelungene Auftritt in der BSFZ Arena. "Wichtig waren für uns heute mehrere Punkte, in erster Linie, dass wir oben dabeibleiben, dass wir zu Null gespielt haben, ein gutes Spiel gemacht haben und dass die Spieler, Trainer und die Mannschaft jetzt schöne Weihnachten haben", verlautete der Rapid-Coach. Den Sieg bezeichnete er als "wichtig" und "wunderschön".

Zum Matchwinner avancierte Ercan Kara, der nun drei seiner sechs Saisontore in der Liga per Kopf erzielte. In Pflichtspielen traf er zum elften Mal im 23. Saisonspiel. Einziger Wermutstropfen für ihn war, dass er nach einem Tritt von Emanuel Aiwu in der 75. Minute angeschlagen vom Platz musste. Kühbauer gab aber Entwarnung: "Es ist nichts Ärgeres." Beim Trainingsstart am 4. Jänner wird der Stürmer also dabei sein.

Admira mit Problemen

Damir Buric (Admira-Trainer): "Es hat vor der Pause nicht so begonnen, wie wir es erhofft oder erwartet hatten, nämlich dass wir Rapid auch etwas unter Druck setzen können. Im Gegenteil, wir hatten richtig Probleme, unsere Organisation hat überhaupt nicht funktioniert, wir konnten sie weder im Spielaufbau, den Zwischenräumen oder der Seitenverlagerung stören. Das müssen wir analysieren und aufarbeiten, ich habe keine Erklärung dafür. Zweite Halbzeit war es anders, wir waren besser organisiert, aber es war insgesamt ein absolut verdienter Sieg von Rapid. Daran gibt es nichts zu rütteln. Rapid hat phasenweise gezeigt, dass sie eine Spitzenmannschaft in Österreich sind."

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer): "Wichtig waren für uns heute mehrere Punkte, in erster Linie, dass wir oben dabeibleiben, dass wir zu Null gespielt haben, ein gutes Spiel gemacht haben und dass die Spieler, Trainer und die Mannschaft jetzt schöne Weihnachten haben. Wir hätten eigentlich schon in der ersten Hälfte alles klarmachen müssen, so war das 1:0 ein gefährliches Ergebnis bis am Schluss. Die Jungs waren sehr fokussiert, ich bin mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Alles in allem haben wir heuer eine Topsaison gespielt."

(APA/red)

  • VIENNA.AT
  • Wien-Fußball
  • Admira gegen Rapid Wien: Die Stimmen zum Spiel
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen