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Achtung: Falsche E-Mails der Finanzmarktaufsicht im Umlauf

Die FMA warnt vor Betrügern.
Die FMA warnt vor Betrügern. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Momentan sind in Österreich mehrere falsche Mails von mutmaßlichen Mitarbeitern der Finanzmarktaufsicht im Umlauf. Auch gefälschte Schriftstücke der FMA werden dafür verwendet.

Derzeit treten vermehrt Betrüger als Mitarbeiter der Finanzmarktaufsicht (FMA) auf und versuchen, Opfern unter Verwendung gefälschter Logos, Schriftzüge und E-Mail-Adressen der FMA Geld herauszulocken. Davor warnte die FMA am Mittwoch in einer Aussendung. Die erste Kontaktaufnahme erfolgt stets unaufgefordert. In Einzelfällen seien sogar gefälschte Bescheide der FMA angefügt.

Logo, Schriftzug sowie Kopfzeilen der FMA werden dabei einfach in elektronische Briefe oder Mails hineinkopiert, Unterschriften echter Mitarbeiter gefälscht oder aus originalen Schriftstücken kopiert. Auf einzelnen Schriftstücken finden sich der Organisation zufolge auch Kopien des FMA-Siegel-Logos oder es werden angebliche, aber frei erfundene Siegel-Logos verwendet.

Falsche FMA-Mitarbeiter: Plumpe Fälschungen

"In den vergangenen Wochen wurden insbesondere folgende Namen angeblicher FMA-Mitarbeiter, vermeintliche FMA-E-Mail-Adressen und -Telefonnummern in betrügerischer Absicht verwendet: Frank Frashford, no-reply@FMA.gv.at, +43 670 308 1833; Tobias Berger, tobias.berger.fma@outlook.de, +49 163 333 71 26; Dr. Dietmar Schulz/Dietmar Schuster, dietmarschulz-fma@gmx.at", hieß es in der Aussendung.

In einem Fall teilte ein vermeintlicher FMA-Mitarbeiter einem Betroffenen mit, es habe eine hohe Überweisung von einer australischen Bank an ihn wegen der Bestimmungen betreffend Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung eingefroren werden müssen. Das Opfer möge sich unter den angegebenen Kontaktdaten an dieses Institut wenden, um die weitere Vorgehensweise zu klären, damit die FMA die Zahlung freigeben könne. Die Betrüger fordern dann entweder als FMA oder eben als diese vermeintliche Bank, eine Vorabgebühr zu überweisen, damit das Geld freigegeben und überwiesen werden kann. Für die Bank existiert zwar eine Website, sie selbst existiert aber in Wirklichkeit nicht.

Opfer werden eingeschüchtert

Oder die vermeintlichen FMA-Mitarbeiter teilen dem Opfer mit, dass ein bestimmtes - von diesem scheinbar tatsächlich getätigtes - Investment Betrug sei. Die FMA würde gegen Bezahlung einer Gebühr das investierte Geld für den Betroffenen wieder zurückholen können. Manchmal werden die Geschädigten auch aufgefordert, detaillierte Kontodaten sowie PIN oder TAN zu übermitteln.

Zudem werden die Opfer laut der echten FMA manchmal auch eingeschüchtert, in dem ihnen mitgeteilt wird, dass eine ursprüngliche Transaktion strafbar sei. Oder es wird festgestellt, dass es strafbar sei, bestimmte Informationen oder Dokumente nicht vorzulegen. Es wird auch Druck gemacht, die "Gebühr" rasch zu bezahlen, da ansonsten unverzüglich ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet werden muss. Und es wird immer wieder gedroht, dass das Weiterleiten aller diesbezüglichen Nachrichten der vermeintlichen FMA strafbar sei.

FMA-Mitarbeiter stellen keinen unaufgeforderten Kontakt her

Die FMA mahnte daher Privatpersonen, Anleger und Konsumenten, besonders kritisch zu sein, wenn FMA-Mitarbeiter unaufgefordert den Kontakt herstellen, und angegebene Kontaktdaten mit den Angaben auf der Website der FMA (www.fma.gv.at) zu vergleichen. Betroffene sollen sich auch nicht scheuen, die Verbraucher-Information der FMA via Telefon +43-1-249-59-3444 zu kontaktieren oder die Website zu besuchen, um zu überprüfen, ob die Kontaktaufnahme seriös ist und wie Sie weiter vorgehen sollen. Gleichzeitig stellte die FMA klar, dass sie niemals Privatpersonen auffordert, Kontodaten, PINs oder TANs zu übermitteln, und niemals Spesen oder Gebühren mittels telefonischer Aufforderung oder via Mail einhebt. "Sie kann auch keine einzelnen Transaktionen sperren oder freigeben; dazu fehlt jede rechtliche Grundlage", so die FMA.

(APA/red)

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