Acht Tote bei brutalem Überfall auf Bus in Honduras

Bei einem brutalen Überfall auf einen Bus sind in Honduras acht Passagiere getötet worden, unter ihnen vier Kleinkinder.
Wie die Zeitung “El Tiempo” am Freitag unter Berufung auf die Behörden des mittelamerikanischen Landes weiter berichtete, hatten Bewaffnete den Bus zu stoppen versucht. Als dies nicht gelang, eröffneten sie das Feuer aus automatischen Waffen. Das Fahrzeug wurde nach einem Polizeibericht völlig zersiebt.

Die Bluttat ereignete sich am Donnerstagabend (Ortszeit) im Department Olancho nahe der Ortschaft Punare auf der Landstraße zwischen Juticalpa und Catamacos rund 250 Kilometer nordöstlich von Tegucigalpa. Drei Passagiere wurden mit zum Teil schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Anfang der Woche waren bei einem Brandanschlag auf einen Autobus in Guatemala sieben Menschen getötet und weitere 15 zum Teil schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei verübten Mitglieder der Jugendbande Mara 18 die Tat, um das Transportunternehmen um Geld zu erpressen.

Kriminelle Banden terrorisieren Honduras, El Salvador und Guatemala, indem sie etwa von Bus- und Taxiunternehmen “Mautgebühren” verlangen. In Guatemala sind schon zahlreiche Busfahrer erschossen worden, deren Unternehmen sich geweigert hatten, das verlangte Geld zu zahlen.

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