Abrüstungsgespräche in Wien: Demonstranten köpften "Atomrakete"

Die Demonstranten waren am Wiener Heldenplatz aktiv.
Die Demonstranten waren am Wiener Heldenplatz aktiv. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Am Montag finden in Wien Abrüstungsgespräche zwischen den USA und Russland statt. Demonstranten waren deshalb am Wiener Heldenplatz unterwegs.
Abrüstungsgespräche zwischen USA und Russland
Bilder der Aktion

Zum Anlass der am Montag in Wien stattfinden Abrüstungsgespräche zwischen den USA und Russland haben Friedensaktivisten am Vormittag gegen Atomwaffen demonstriert. Dabei stellten sie eine aus Papier nachgebaute Langstreckenrakete auf dem Heldenplatz auf.

Demonstranten am Wiener Heldenplatz aktiv

Zwei Aktivisten mit Maske von US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin köpften die rund 2,5 Meter hohe silberne Rakete mit einem Vorschlaghammer. Dies solle zeigen, "dass es möglich ist, diese Raketen und Atomwaffensprengköpfe abzurüsten", sagte die Chefin der internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), Nadja Schmidt.

Auch andere NGOs wie attac und Abfang beteiligten sich an der Aktion. Demonstranten hielten Schilder mit Aufschriften wie "Join the Ban on Nuclear Weapons now" oder "New Start II für mehr Sicherheit auf der Welt".

Experten zeigen sich in Bezug auf Durchbruch pessimistisch

In einem Palais in der Wiener Herrengasse verhandeln derzeit hochrangige Vertreter aus den USA und Russland über den Abrüstungsvertrag New Start, dem letzten großen Vertrag zur atomaren Rüstungskontrolle zwischen den beiden Ländern. Während Washington das Abkommen in Frage stellt, drängt Moskau auf eine Verlängerung. Experten zeigten sich pessimistisch, dass es am Montag zu einem Durchbruch kommt.

(APA/Red)

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