Abdullah-Tod: Wiener Dialogzentrum KAICIID trauert um Initiator

Das Abdullah-Zentrum trauert um seinen Initiator
Das Abdullah-Zentrum trauert um seinen Initiator ©APA
Das Abdullah-Zentrum (KAICIID) in Wien trauert um seinen Initiator, den verstorbenen saudi-arabischen König Abdullah. Dieser sei ein "Dialogvisionär" gewesen, hieß es in einer Aussendung des Zentrums vom Freitag. Auch Bundespräsident Heinz Fischer kondolierte.
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Der Text seitens des Abdullah-Zentrums bezeichnete ihn als “Seine Majestät, der Wächter der zwei heiligen Moscheen von Mekka und Medina”.

Trauer um König Abdullah

“König Abdullah Bin Abdulaziz war ein renommierter religiöser Führer, ein engagierter Friedensinitiator und ein standhafter Advokat für den Dialog zwischen Menschen von verschiedenen Religionen und Kulturen, um tiefes Verständnis und Respekt füreinander zu fördern”, heißt es in der Aussendung weiter. “KAICIID wird die Vision des Königs von friedlichem Dialog zwischen Menschen aller Religionen weiter umsetzen.”

Idee zum Abdullah-Zentrum in Wien

Das Abdullah-Zentrum in Wien war 2012 auf Initiative des Königs Abdullah durch Saudi-Arabien, Österreich und Spanien gemeinsam gegründet worden. Es soll sich für den interreligiösen Dialog einsetzen, steht jedoch wegen der schweren Verletzungen von Menschenrechten und Religionsfreiheit im wahhabitischen Königreich unter Beschuss.

Fischer kondolierte zum Ableben des Königs

Bundespräsident Heinz Fischer hat nach dem Ableben des saudi-arabischen Königs Abdullah in einem Schreiben an das neue Staatsoberhaupt König Salman seine “tiefe Anteilnahme” zum Ausdruck gebracht. Abdullah werde als “großer Staatsmann in Erinnerung bleiben”, hieß am Freitag in einer Aussendung.

Abdullah habe “wesentlich zu der beeindruckenden Entwicklung des Landes beigetragen”, so Fischer. König Abdullah war am Donnerstag nach langer Krankheit im Alter von etwa 91 Jahren gestorben.

(apa/red)

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