Abdullah fordert Stichwahl in Afghanistan

Präsidentschaftskandidat Abdullah
Präsidentschaftskandidat Abdullah ©APA (Archiv/epa)
Der Herausforderer bei den Präsidentenwahlen in Afghanistan Abdullah hat eine Stichwahl gefordert. Grund dafür sind die massiven Betrugsvorwürfe. Damit die Wahl des künftigen Präsidenten legitim und dem Willen der Wähler enstpricht, müsse es einen zweiten Wahlgang für die Entscheidung zwischen ihm und Amtsinhaber Karzai geben, sagte der frühere Außenminister.

Die Unabhängige Wahlkommission (IEC) hatte vergangene Woche das Ergebnis nach Auszählung von 95 Prozent der Wahlurnen bekannt gegeben. Demnach erhielt Amtsinhaber Karzai im ersten Durchgang bereits die absolute Mehrheit von 54,3 Prozent der Stimmen, Abdullah kam auf 28,1 Prozent. Sollte sich dieses Ergebnis bestätigen, wäre eine Stichwahl gemäß Verfassung nicht erforderlich. Allerdings liegen zahlreiche Beschwerden wegen massiver Wahlfälschung vor, die Ergebnisse aus einem Teil der Wahllokale sollen in der vorliegenden Form nicht gewertet werden.

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