Abbas will Friedensgespräche fix weiterführen

Abbas sendet positive Signale
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Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas hat sich gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP für die Fortsetzung der Friedensverhandlungen mit Israel ausgesprochen. Die Gespräche würden über die volle mit den USA vereinbarte Dauer von neun Monaten geführt, "komme was wolle", sagte Abbas. Die Direktgespräche wurden Ende Juli aufgenommen und würden damit bis Ende April dauern.


Am vergangenen Mittwoch wurde bekannt, dass das komplette palästinensische Verhandlungsteam seinen Rücktritt angeboten hatte, um gegen die Beschleunigung des israelischen Siedlungsbaus in den besetzten Gebieten zu protestieren. “Wir haben uns verpflichtet, die Verhandlungen neun Monate lang zu führen, unabhängig davon, was vor Ort passiert”, sagte Abbas. “Wir sind darauf festgelegt und werden die neun Monate vollständig durchhalten – und dann werden wir die angemessene Entscheidung treffen.”

Abbas verlangte eine internationale Untersuchung des Todes seines Amtsvorgängers Yasser Arafat. Abbas bezog sich auf die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu einer möglichen Polonium-Vergiftung Arafats, der 2004 in einer Klinik in Paris gestorben war. Vor zehn Tagen hatten Schweizer Wissenschafter Autopsie-Ergebnisse bekanntgegeben, nach denen in den sterblichen Überresten Arafats erhöhte Polonium-Werte gemessen wurden, ohne dass dies eindeutig als Todesursache festgestellt werden könne.

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