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Ab Montag, 17 Uhr, ist Puls TV "on air"

&copy www.pulstv.at
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Wiener Reginalfernsehen wird Realität: Ab 17 Uhr können sich Stadtbewohner von einer neuen Art des Privatfernsehens überzeugen lassen - Konzept des Grätzel-TV soll vor allem 30- bis 49-Jährige ansprechen.

Frühstücks-TV mit Stau- und Wetterinfos, Reportagen aus den Wiener Grätzeln, Nachrichten, Dokus und Teleshopping erwartet die Wiener auf dem neuen City-Sender Puls TV. Bereits seit Freitag um 17.00 Uhr ist Puls TV im Kabel und via Hausantenne mit Präsentationstrailern zu empfangen. Ab Montag, 17.00 Uhr, wird dann offiziell und mit vollem Programm gestartet. Senderchef Helmut Brandstätter peilt einen Marktanteil von drei Prozent an und will in zwei bis drei Jahren den Break-Even erreichen.

Nah am Alltag der Wiener

„Wien Live“ stellt Brandstätter, langjähriger früherer ORF-Redakteur und bis zum Vorjahr Chef des deutschen Nachrichtenkanals n-tv, in Aussicht. Man werde „wirklich unabhängig“ und möglichst nah am Alltag der Stadtbewohner berichten. Das Programm kommt von so genannten „Video-Operatoren“: Redakteure und Redakteurinnen zwischen 20 und 45 Jahren, die im Umgang mit der Kamera geschult wurden und ihre Reportagen selbst gestalten, schneiden und vertonen. Das bürgt für flotte Berichterstattung – und ist günstig.

Mit fünf Millionen Euro gestartet

Brandstätter ist laut Firmenbuch zu zehn Prozent beteiligt, 28 Prozent hält Infoscreen-Geschäftsführer Andreas Barth, 14 Prozent liegen bei Martin Blank und 48 Prozent beim Wiener Rechtsanwalt Markus Boesch. Blank und Boesch sind ebenfalls Mitglieder der Puls TV-Geschäftsführung. Zum Budget meinte Brandstätter Ende vergangenen Jahres, man habe fünf Millionen Euro „aufgestellt“.

Top-News-Gesichter auch auf Puls TV

Brandstätter ist mit seiner Crew schon seit Monaten auf Pro7 zu sehen und konnte mit dem „Austria Top News“ durchaus beim Publikum punkten. Seine „Top News“-Gesichter werden auch auf Puls TV zu sehen sein, Jürgen Peindl etwa wird einen Wochenrückblick gestalten. Für die Puls TV-Vermarktung zeichnet SevenOne Media Austria, Österreich-Vermarkter von ProSieben und Sat.1, verantwortlich.

Unter Umständen auch Bundesliga-Rechte

Derzeit noch verhandelt wird laut Brandstätter über TV-Rechte für Kurzberichterstattung über die Fußball-Bundesliga. Klappt der Deal, hat Puls TV dem ORF etwas voraus. Mit dem Öffentlich-Rechtlichen hat sich der Senderchef in den vergangenen Wochen bereits ein Match geliefert: Streitpunkt war der Kanal 34. Dort war bisher ORF 2 zu sehen, nun erhält Puls TV den Sendeplatz. Um 19.00 Uhr erhält allerdings „Wien heute“ ein „Fenster“ im Privaten. Dass der ORF den regulären Sendebetrieb schon am Montag einstellte, sagte Brandstätter gar nicht zu. Schließlich einigte man sich auf eine frühere Übergabe, daher auch der Etappenstart von Puls TV. Im Kabel gibt es einen eigenen Kanal für den Neuzugang. „Off air“ ist Puls in den Räumlichkeiten des ehemaligen Tabakmuseums im Wiener Museumsquartier zu finden.

35 Prozent technische Reichweite

Die technische Reichweite wird mit über einer Million Haushalten beziffert. Dies entspreche 35 Prozent aller TV-Haushalte in Österreich, wird Brandstätter nicht müde zu betonen. Immer wieder wird nämlich Skepsis laut, ob und wie sich regionales Privatfernsehen in Österreich rentieren soll. Brandstätter setzt auf die Zielgruppe der Zwölf- bis 55-Jährigen in Wien und Umgebung, Kernzielgruppe sind dabei die 30- bis 49-Jährigen, und will auch den mittelständischen Unternehmen der Region Fernsehwerbung schmackhaft machen.

Link: www.pulstv.at

Redaktion: Birgit Stadtthaler

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