A380 Notlandung: Singapore Airlines stoppt Airbus-Flüge

Nach dem Triebwerkschaden und der Notlandung eines A380 der australischen Fluglinie Qantas in Singapur hat auch die Fluggesellschaft Singapore Airlines vorerst alle Flüge mit dem Airbus ausgesetzt. "Unser Triebwerkshersteller Rolls Royce und der Flugzeugbauer Airbus haben uns geraten, vorsorglich technische Wartungen an unseren A380-Flugzeugen durchzuführen", teilte Singapore Airlines mit.
Flugzeug musste nach Panne notlanden

Zuvor hatte bereits Qantas alle Flüge mit dem Airbus abgesetzt. Die Lufthansa, die drei A380 in ihrer Flotte hat, will vorerst keine Flüge streichen. Man werde aber das Gespräch mit dem Hersteller suchen, so ein Sprecher.

Rolls Royce leitete unterdessen Untersuchungen des Vorfalls in Singapur ein. “Die Untersuchung ist aber noch in einer frühen Phase. Wir sind uns der Situation bewusst und arbeiten mit unserem Kunden zusammen”, sagte ein Sprecher. Quantas hat sechs A380 in der Flotte, die mit Rolls-Royce-Triebwerken angetrieben werden. Die deutsche Lufthansa hat drei solcher Flugzeuge.

Der Qantas-Airbus war mit 459 Menschen an Bord auf dem Flug von Singapur nach Sydney in Schwierigkeiten geraten, nachdem es möglicherweise eine Explosion im Triebwerk Nummer zwei gegeben hatte. Das Flugzeug kehrte sicher nach Singapur zurück. Keiner der Passagiere und keines der Besatzungsmitglieder wurde verletzt.

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