A380 Notlandung: Franzosen und Briten schicken Ermittler

Nach dem schweren Zwischenfall an Bord eines Airbus A380 der australischen Fluglinie Qantas werden Ermittler aus Frankreich und Großbritannien die Untersuchungen begleiten. Eine Sprecherin der französischen Luftfahrtbehörde BEA sagte am Donnerstag in Paris, gemäß internationaler Standards würden aus dem Herstellerland von Flugzeug und Triebwerk Experten hinzugezogen.

Alle Untersuchungen würden von der australischen Luftfahrtbehörde ATSB geleitet. Da der Zwischenfall mit einem Triebwerk über Indonesien stattgefunden habe, würden auch Ermittler dieses Landes daran beteiligt werden.

Airbus sagte am Donnerstag zu, alle diese Arbeiten aktiv zu unterstützen. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich am Triebwerk Nummer zwei des vierstrahligen A380 der hintere Teil aus noch unbekannter Ursache gelöst. Danach kam es zu einer Notlandung in Singapur. Laut Qantas wurde keiner der 459 Menschen an Bord verletzt.

Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Als erste Fluggesellschaft stellte Singapore Airlines die Maschine im Oktober 2007 in den Dienst. Seitdem fliegen weltweit nach Airbus-Angaben 37 Maschinen dieses Typs, die zusammen bereits mehr als 7 Millionen Passagiere beförderten.

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