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99ers drehen Schlager gegen Capitals im letzten Drittel

Pare (99ers) gegen Cassivi (Capitals)
Pare (99ers) gegen Cassivi (Capitals) ©vienna.at/sportsshooter.at (Archiv)
Mit einem starken Schlussdrittel verwandelten die Graz 99ers einen 0:2-Rückstand gegen die Vienna Capitals noch in einen 4:2-Sieg und wehrten damit den Angriff der Wiener auf die Tabellenspitze ab.

Die Anfangsphase des Schlagers dominierten die Graz 99ers. Die Capitals überstanden etwas glücklich ein 5:3-Powerplay des Tabellenführers, konnten anschließend aus ihrem Überzahlspiel kein Kapital schlagen. Doch die Wiener übernahmen zusehends das Kommando, erzielten auch den Führungstreffer: Nach perfekter Vorlage von Rafael Rotter traf der stark spielende Dan Björnlie mit einer Direktabnahme millimetergenau ins Kreuzeck – 0:1 (16.). Graz-Goalie und Ex-Capital Sebastien Charpentier war chancenlos.

Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts legten die Capitals nach. Marcel Rodman gewann ein Bully im Angriffsdrittel, Bruder David stand goldrichtig und zog direkt ab – 0:2 (21.). Die Grazer taten sich mit ungenauem Spiel schwer, gefährlich zu werden, auch drei Powerplays in Serie ließen die 99ers ungenutzt.

Doch die Grazer kamen mit frischem Elan ins letzte Drittel – und glichen binnen einer Minute aus! Erst versenkte Warren Norris einen abgeblockten Cullen-Schuss im leeren Tor, gleich darauf drückte Stefan Herzog die Scheibe nach Pare-Idealpass über die Linie – 2:2 (41.). Das Grazer Publikum machte nun richtig Lärm, die 99ers richtig Dampf: Caps-Goalie Cassivi rettete in höchster Not gegen Day und Norris. Vier Minuten vor Spielende drehte Herzog mit seinem zweiten Treffer das Spiel – 3:2 für Graz. Eric Healey sorgte schließlich mit einem Empty-Net-Goal in der Schlussminute für die Entscheidung.

Die Grazer bleiben dank eines starken Schlussdrittels EBEL-Tabellenführer, vergrößerten den Abstand auf die Capitals auf zwei Punkte.

Kevin Gaudet (Trainer Vienna Capitals): “Wir haben zwei sehr gute Drittel gespielt, aber man darf gegen die Grazer nicht eine Minute lang unaufmerksam sein. Die 99ers sind nicht umsonst die beste Comeback-Mannschaft der Liga, können einen Gang zulegen. Am Ende hätten wir einen Punkt verdient gehabt, aber das dritte Gegentor war dann zuviel. Wir sind für unsere Fehler bestraft worden, daraus müssen wir lernen. Es gibt zwei alte Weisheiten: Man kann ein Spiel nicht auf der Strafbank gewinnen und ein Spiel dauert 60 Minuten.”

Bill Gilligan (Trainer Graz 99ers): “Die Wiener waren heute sehr gut – wir haben die ersten beiden Drittel schwach gespielt, hatten Glück, dass wir nicht höher in Rückstand geraten sind. Am Ende war der Sieg vielleicht etwas glücklich.”

Rafael Rotter (Vienna Capitals): “Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten, viel Speed, viele Hits, ein richtiger Vorgeschmack auf die Play-Offs. Wir haben im zweiten Drittel zu viele Strafen genommen, das macht natürlich müde. Wenn wir im letzten Drittel auf dem Niveau der ersten beiden gespielt hätten, dann hätten wir die Partie nach Hause gespielt. Ich brauche noch vielleicht zwei, drei Partien, bis ich wieder auf dem Level bin, den ich vor der Verletzung hatte.”

Stefan Herzog (Doppeltorschütze Graz 99ers): “Wir haben heuer generell das Problem, dass wir schwach starten. Die Wiener haben gut gespielt, sind hinten drin gestanden – da wird es schwierig. Nach dem zweiten Drittel haben wir uns in der Kabine zusammengesetzt und gesagt, dass es so nicht weitergehen kann. Dass wir das Spiel im letzten Drittel noch drehen konnten, spricht für uns als Mannschaft. Ich glaube, wir sind verdient Tabellenführer. Heute werden wir auf das eine oder andere Bier gehen.”

Moser Medical Graz 99ers – Vienna Capitals 4:2 (0:1,0:1,4:0)
Eishalle Liebenau, 4.500, SR Bogen/Trilar
Tore: Norris (41.), Herzog (42., 57.), Healey (60./empty net) bzw. Björnlie (16.), D. Rodman (21.)
Strafminuten: 12 bzw. 14

KAC – Red Bull Salzburg 3:4 n.V. (0:0,2:1,1:2 – 0:1)
Klagenfurter Stadthalle, 4.000, SR Potocan
Tore: Kalt (30.), Craig (32./PP), Schuller (50./PP) bzw. Wilson (29.), Pewal (42.), Lynch (44.), Duncan (62.)
Strafminuten: 4 bzw. 14

VSV – KHL Medvescak Zagreb 4:3 n.V. (1:2,2:1,0:0 – 1:0)
Villacher Stadthalle, 3.200, SR Cervenak
Tore: McLeod (16./PP), Pinter (25., 64./PP), M. Raffl (30.) bzw. Letang (14./PP), Guidarelli (15./SH), Heerema (27.)
Strafminuten: 10 bzw. 14

HK Acroni Jesenice – EHC LIWEST Linz 3:4 (2:1,0:2,1:1)
Jesenice, SR Gebei
Tore: Ticar (12.), Razingar (14.), Terlikar (49.) bzw. Leahy (19./PP), M. Iberer (35.), Macdonald (39.), Buckley (42./PP)
Strafminuten: 8 plus Spieldauer Dück bzw. 16

Olimpija Laibach – SAPA Fehervar 3:2 (1:0,1:1,1:1)
Laibach, 2.000 Zuschauer, SR Berneker
Tore: J. Golicic (14.), Pance (23.), B. Golicic (42.) bzw. Fekete (26./PP), Vas (43.)
Strafminuten: 8 bzw. 10 plus 10 Mihaly plus 10 Satosaari

Tabelle:
 1. Graz 99ers        40  27 13  149:96   58
 2. Vienna Capitals   40  27 13  150:110  56
 3. Red Bull Salzburg 40  25 15  160:120  54
 4. Black Wings Linz  40  22 18  134:115  50
 5. VSV               40  21 19  118:133  44
 6. SAPA Fehervar     40  18 22  122:133  42
 7. KAC               40  19 21  122:130  40
 8. Medvescek Zagreb  40  17 23  116:144  39
 9. Olimpija Laibach  40  14 26  109:147  32
10. Jesenice          40  10 30  110:162  24
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