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97 Prozent fühlen sich in Österreich überwiegend sicher

Größte Bedrohung durch Wirtschaftskrise und Unsicherheit bei Pensionen
Größte Bedrohung durch Wirtschaftskrise und Unsicherheit bei Pensionen ©APA
Knapp 97 Prozent der Menschen in Österreich fühlen sich "sehr sicher" oder "eher sicher". Das Sicherheitsgefühl ist "zwischen Dezember 2019 und Juni 2020 nochmals stark gestiegen", betonte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Sonntag zu einer aktuellen Umfrage.

Das Verhalten der Polizei in der Coronakrise sah die Hälfte "angemessen" und 28 Prozent "eher angemessen".

Österreicher besorgt über Wirtschaftskrise

Auch durch ausgewählte, aktuelle Problemfelder sieht sich die Bevölkerung überwiegend "wenig" oder "nicht bedroht". Am meisten Sorgen bereiten Wirtschaftskrise und Inflation, wovon sich 31,3 Prozent "ziemlich bedroht" und 13,1 Prozent "sehr bedroht" fühlen. Die Kürzung oder Unfinanzierbarkeit der Pensionen sieht knapp ein Drittel als Bedrohung. Kürzungen bei Sozialleistungen oder den Rückbau des Wohlfahrtsstaates fürchten rund ein Viertel, die steigende Arbeitslosigkeit bedrohen 12,0 Prozent "ziemlich" und 9,4 Prozent "sehr".

Für die Umfrage im Auftrag des Innenministeriums (BMI) wurden vom 29. Mai bis 18. Juni österreichweit 1.511 Personen ab 16 Jahren von MAKAM-Research befragt. 2018 hatten rund 92 Prozent und 2019 rund 94 Prozent der Befragten angegeben, sich in Österreich "sehr sicher" oder "eher sicher" zu fühlen, hieß es in einer Aussendung des BMI. Auch beim Sicherheitsgefühl am Wohnort gab es eine leichte Verbesserung der Werte von rund 94 Prozent in den beiden Vorjahren auf rund 97 Prozent in der Befragung nach der Lockdown-Phase.

Vertrauen in die Polizei

Auf die Frage nach dem Vertrauen in die Polizei, antworteten 42,9 Prozent der Befragten mit "voll und ganz", 47,6 Prozent mit "überwiegend" und 7,5 Prozent mit "weniger". Das Verhalten der Polizei in der Coronakrise von Mitte März bis 1. Mai beurteilten zwar insgesamt 78,2 Prozent als "angemessen" oder "eher angemessen für die Situation". 11,7 Prozent waren jedoch der Meinung, dass die Polizei "eher überreagierend für die Situation" und 3,6 Prozent "überreagierend für die Situation" gehandelt habe. 6,5 Prozent wussten es nicht oder machten keine Angaben.

16 Prozent der Befragten gaben an, von Mitte März bis 1. Mai Kontakt mit der Polizei in Form von Gesprächen, Anhaltungen, Anzeigen oder dergleichen gehabt zu haben. "Die Gewährleistung der Grundrechte ist die zentrale Aufgabe der Polizei, aber auch das notwendige Feingefühl für die Situation gehört zu den tragenden Säulen für das Handeln unserer Polizistinnen und Polizisten", hielt Nehammer in der Aussendung fest.

Auch die Maßnahmen der Bundesregierung in der Coronakrise waren Thema der Umfrage. Diese beurteilten 55 Prozent als "angemessen für die Situation" und 30,4 Prozent als "eher angemessen". 11,6 Prozent sahen die Maßnahmen als "eher überreagierend" und 2,6 Prozent als "überreagierend für die Situation".

(APA/Red)

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