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900.000 Besucher am ersten Tag des Donauinselfests

Mit einem guten Besucherschnitt ist am Freitag das Wiener Donauinselfest in sein 25-Jahr-Jubiläum gestartet: 900.000 Besucher sammelten sich bei hochsommerlichen Temperaturen am Festgelände.

Damit liegt das Jahr 2008 am oberen Ende der vergangenen Jahre, zumal im Vorjahr zum Auftakt wegen verheerender Hagelschauer lediglich 600.000 Menschen gezählt wurden.

Nicht zuletzt für großen Besucheransturm sorgte das Konzert von Wolfgang Ambros auf der großen Festbühne. Das Austro-Reibeisen versammelte Zigtausende Fans zu seinem Auftritt. Bereits bei der zweiten Nummer, “Da Hofa”, grölte die versammelte Menge den Text mit. Und selbst unbekanntere Stücke wurden von der Mehrheit der Anwesenden begeistert bejubelt.

Auf der nebenliegenden Ö3-Bühne hatte sich dagegen ein tendenziell jüngeres Publikum eingefunden. Nachdem dort am Nachmittag “Luttenberger*Klug” und Morton aufgetreten waren, spielten am späten Abend “Wir sind Helden” ihr zweites Wien-Konzert innerhalb von zwei Tagen. Nachdem die Berliner Band bereits am Vortag im Kulturzentrum WUK ein Unplugged-Konzert samt Tagebuchlesung gegeben hatte, begeisterte sie am Freitag ihre Fans mit voller Ausrüstung.

In ihre Fußstapfen sollte auf der Ö3-Bühne am Samstag eigentlich “One Republic” treten. Das Konzert wurde allerdings vom Management der Alternative-Rockband aus Colorado abgesagt. Am Sonntag soll aber weiterhin Shaggy folgen.

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