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9.991 km mit dem Rad: Wiener Extremsportler absolvierte Rekordfahrt

Wolfgang Fasching während seiner Fahrt durch Russland.
Wolfgang Fasching während seiner Fahrt durch Russland. ©APA/GREGOR HARTL FOTOGRAFIE
In 21 Tagen, 19 Stunden und 31 Minuten ist Extremsportler Wolfgang Fasching mit dem Fahrrad von Wladiwostok nach St. Petersburg gefahren. Er legte 9.991 Kilometer und 85.000 Höhenmeter zurück und durchquerte sieben Zeitzonen. Nun ist er wieder in Wien.
"Race across Russia"

Projektleiter Alexander Schachner sprach von einer “sporthistorischen Leistung”, Russlands Botschafter Sergej Netschajew gar von einer politischen. Gerade in politisch turbulenten Zeiten seien Aktionen wie das Projekt “Russia Coast to Coast” wichtig, um Völker einander näher zu bringen, sagte Netschajew. Ludwig Scharinger, Präsident der österreichisch-russischen Freundschaftsgesellschaft, die den Empfang für Fasching ausrichtete, betonte die guten – nicht nur wirtschaftlichen – Beziehungen zwischen Österreich und Russland.

Fasching berichtet von Fahrt durch Russland

Fasching selbst äußerte sich sehr positiv zu Land und Leuten. Der Zustand der Straßen aber sei verbesserungswürdig, sagte der Extrem-Radsportler. 400 Kilometer seiner Strecke haben über Baustellen geführt, 60-mal habe er zwischen Mountainbike und Rennrad gewechselt. Sein Respekt vor dieser Aufgabe habe sich aber vor allem aufgrund des Verkehrsaufkommens zum Teil wirklich in Angst verwandelt, sagte Fasching und betonte die Bedeutung des Teams. Alles außer dem Radfahren sei ihm in dieser Zeit abgenommen worden.

Was dieses Rundherum betrifft, sei “alles passiert, was passieren hat können”, erklärte Projektleiter Schachner, es sei aber nie so schlimm gewesen, dass man nicht weiterfahren hätte können. Die Tatsache, dass Fasching pro Tag im Durchschnitt 40 bis 50 Kilometer mehr zurückgelegt hat als geplant war, habe zudem “die Quartierplanung schon nach dem zweiten Tag überflüssig gemacht”, fügte Initiator Andreas Sachs hinzu.

Projekt hat 400.000 Euro gekostet

Schachner bedankte sich nicht nur bei seinem Team, sondern auch bei der russischen Bevölkerung und bei der Polizei des Landes. Überhaupt habe man eine “unglaubliche Hilfe von den russischen Behörden erfahren.” Gekostet habe das Projekt insgesamt 350.000 bis 400.000 Euro, sagte er und bedankte sich auch bei den Sponsoren, allen voran SAP und Volkswagen. In den kommenden Wochen werde die Leistung als Weltrekord anerkannt werden, kündigte Schachner an. Auch ein Buch und ein Dokumentarfilm seien in Planung.

Seine Muskelkraft stellt der dreifache “Race Across America”-Sieger Fasching auch in den Dienst der Muskelforschung. Um einen Euro kann jeder Charity-Kilometer erworben werden. Bisher sei knapp die Hälfte der Strecke verkauft worden, genaue Zahlen liegen aber noch nicht vor, so Verena Bittner vom Verein für Muskelforschung am Rande der Veranstaltung zur APA. Im Gegensatz zum geglückten Rekordversuch ist die Spendenaktion noch nicht abgeschlossen, Interessierte können weiterhin spenden. Der Erlös fließt in das Projekt “Starke Muskel für Schwache”. (APA)

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