755.275 Euro für "Licht ins Dunkel"

&copy Licht ins Dunkel
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Die alljährliche "Licht ins Dunkel"-Gala ist laut ORF ein voller Erfolg gewesen: Das Spendenergebnis nach Ende der Sendung belief sich auf 755.275,18 Euro, rund 30.000 Euro mehr als im vergangenen Jahr.

„Licht ins Dunkel“-Geschäftsführerin Christine Tschürtz-Kny und der ORF-Leiter der Aktion, Jörg Ruminak, freuten sich, „dass die ’Licht ins Dunkel’-Familie und -Spendengemeinde der Aktion seit so vielen Jahren nicht nur die Treue hält, sondern offenbar mit ihr auch stetig mitwächst“.

Für behinderte Kinder und Menschen in Not zeigten sich die Österreicher im 34. Jahr der Initiative in Geberlaune. Die von Barbara Stöckl moderierte Gala verfolgten 627.000 Zuschauer, was einem Marktanteil von 25 Prozent entspricht. Für den ORF war es „eine der erfolgreichsten Auftaktsendungen seit langem“.

Bundespräsident Fischer saß zusammen mit seiner Ehefrau Margit und hundert weiteren Prominenten sowie Bundesheersoldaten am Spendentelefon. Er wünschte sich, „dass die Frage ’Ist da jemand?’ nicht ohne Echo bleibt, sondern dass man mit Taten und Handlungen Antwort gibt.“ Während Fischer die Friedenslichtkerze im Fernsehstudio entzündete, wurde mit einer Live-Schaltung nach Bethlehem in die Geburtskirche Jesu das 20-Jahr-Jubiläum des ORF-Friedenslichtes gefeiert.

Neben Natascha Kampusch traten in Zuspielungen auch weitere Prominente wie Senta Berger, Michael Konsel, Hansi Hinterseer, Arabella Kiesbauer, Anna Netrebko, Armin Assinger und Udo Jürgens in den Dienst der Aktion. Der „Show-Teil“ wurde u.a. von der deutschen Band Silbermond, den fünf österreichischen „Kiddy Contest 2006“-Teilnehmern mit ihrem „Licht ins Dunkel“-Lied „Greif nach den Sternen“ und Christina Stürmer mit dem Grönemeyer-Hit „Kinder an die Macht“ gestaltet. Für den guten Zweck am Telefon saßen neben anderen auch Ulrike Beimpold, Stefano Bernardin, Wolfgang Böck, Georg Danzer, Karlheinz Hackl, Alfons Haider, Fritz Muliar, Herbert Prohaska, Nina Proll, Harald Serafin sowie Christina Stürmer.

Die Call Center-Einrichtungen im ORF-Zentrum Küniglberg und in den ORF-Landesstudios wurden auch dieses Jahr wieder von der Telekom Austria kostenlos zur Verfügung gestellt. In Wien gab es für die „Licht ins Dunkel“-Gala 150 „Arbeitsplätze“, für einen reibungslosen Ablauf mussten rund acht Tonnen EDV-Ausrüstung aufgebaut und ganze sieben Kilometer Kabel verlegt werden. 300 Telekom-Austria-Mitarbeiter werden zusätzlich in den Call Centern geschult, um das ganze Jahr über Spendenanrufe für „Licht ins Dunkel“ entgegen nehmen zu können.

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