7.000 Liter Diesel nach Vandalenakt ausgelaufen

Ein Unbekannter hat an einer Betriebstankstelle im Bezirk Ried im Innkreis in Oberösterreich einen Vandalenakt verübt. Durch seine Manipulationen sind in der Nacht auf Mittwoch über 7.000 Liter Diesel in den unbefestigten Boden und in ein Auffangbecken gelaufen. Das berichtete die Landespolizeidirektion Oberösterreich.


Der Täter sperrte zuerst mit einem Schlüssel das Vorhangschloss der Tankstelle auf und schaltete die Pumpe für die Diesel-Säule ein. Dann entnahm er dort die Zapfpistole, legte sie auf Schotter-Boden ab und arretierte sie im Dauerbetrieb-Modus. Der Vandalenakt wurde erst um 6.55 Uhr bemerkt. Bis dahin waren schon insgesamt 7.188 Liter Diesel ausgetreten und im nicht befestigten Bereich versickert.

Der Treibstoff gelangte bis in ein Auffangbecken, in dem Waschwasser aufgefangen wird. Die Freiwillige Feuerwehr Ried im Innkreis saugte das dort verunreinigte Waschwasser ab. Auch der kontaminierte Schotterboden wurde ausgebaggert und vorerst zwischengelagert. Beides wird an einen zur Entsorgung befugten Betrieb übergeben. Ein Amtssachverständiger des Landes überwachte den Einsatz. Eine weitergehende Umweltverschmutzung wurde nicht erwartet.

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