60 Tote bei Überschwemmungen in Südchina

In Südchina sind bei Überschwemmungen durch heftige Regenfälle rund 60 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere Menschen wurden als vermisst gemeldet, wie die Zeitung „China Daily“ am Montag berichtete.

In der Provinz Hunan kamen 25 Bewohner durch die Überschwemmungen des Flusses Xiangjiang ums Leben. Im Laufe des Tages sollte die Flut die Provinzhauptstadt Changsha erreichen.

Von den Überschwemmungen betroffen sind in Hunan 1,2 Millionen Menschen. In der benachbarten Provinz Guangdong, die als Ursprungsort der Lungenkrankheit SARS gilt, kamen 15 Menschen durch die Überschwemmungen ums Leben. In der Stadt Meizhou starben sieben Menschen; 400.000 Einwohner sind dort dem Bericht zufolge von den Überschwemmungen betroffen.

Im Gegensatz dazu erlebt der Norden Chinas derzeit eine historische Trockenheit. Der Gelbe Fluss, der durch acht Provinzen führt, soll in diesem Jahr seinen tiefsten Stand seit der Gründung der Volksrepublik China 1949 erreichen. Einem Experten zufolge ist dafür zu einem Großteil der übermäßige Wasserverbrauch verantwortlich.

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