60 Tote bei Kämpfen in Nepal

Bei schweren Gefechten im Westen von Nepal sind am Freitag mindestens 50 maoistische Rebellen und sieben Polizisten getötet worden.

Nach Angaben der Polizei überfielen mehr als 600 Rebellen am späten Freitagabend eine Polizeiwache in dem Dorf Khas-Kusum nahe der Stadt Nepalgunj, einer Rebellenhochburg. Die Kämpfe dauerten bis zum Samstagmorgen an. Zahlreiche Beamte seien verletzt und zur Behandlung nach Kathmandu ausgeflogen worden, sagte ein Polizeisprecher weiter. Es war eines der blutigsten Gefechte der vergangenen Monate.

Die maoistischen Rebellen führen seit Februar 1996 einen „Volkskrieg“ gegen die Spitze des kleinen südasiatischen Königreichs. Seitdem wurden nach Angaben der Sicherheitsbehörden mehr als 8.100 Menschen getötet. Einen im Jänner ausgehandelten Waffenstillstand hatten die Rebellen Ende August wieder aufgekündigt.

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