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60 Bergarbeiter starben bei Grubenunglücken

Drei Grubenunglücke in knapp vier Wochen haben in China mehr als 60 Bergarbeitern das Leben gekostet. Durch die jüngste Gasexplosion kam in einer Kohlegrube ein Mensch ums Leben.

Neun wurden verschüttet, berichtete am Mittwoch die Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Zahl der Toten durch eine Explosion am Montag in einer Grube nahe Zuoquan (Provinz Shanxi) stieg auf 25. Für zwei Vermisste bestand kaum noch Hoffnung. Ursache sei ein Stromausfall gewesen, infolge dessen die Ventilatoren nicht mehr gearbeitet hätten und sich Gas angesammelt habe. Als der Strom wieder eingeschaltet worden sei, habe ein Funke die Explosion ausgelöst. Nach der Überflutung eines Bergwerks Ende Juli in Zaozhuang (Provinz Shandong) wurden bis Mittwoch 32 Leichen geborgen, die Suche nach drei Vermissten wurde eingestellt.

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