596 neue Wiener - Einbürgerungen im ersten Quartal 2012

Die meisten Einbürgerungen im ersten Quartal 2012 fanden in Wien statt.
Die meisten Einbürgerungen im ersten Quartal 2012 fanden in Wien statt. ©Schaub-Walzer / PID
Nach einem leichten Rückgang im Vorjahr ist die Zahl der Einbürgerungen im ersten Quartal 2012 wieder angestiegen. Insgesamt 1.881 Menschen erhielten bis Ende März die österreichische Staatsbürgerschaft, 596 davon in Wien.

Wie die Statistik Austria am Mittwoch bekannt gab, ist die Zahl der Einbürgerungen im ersten Quartal 2012 angestiegen. 1.881 Menschen erhielten die österreichische Staatsbürgerschaft, das ist jedoch wesentlich weniger als in den Rekordjahren 2003/2004, wo in beinahe jedem Quartal mehr als 10.000 Menschen Österreicher wurden.

Rückgänge an Einbürgerungen in manchen Bundesländern

Zwei Bundesländer – Salzburg und das Burgenland – verzeichneten im ersten Quartal 2012 einen Rückgang. Den stärksten Anstieg wies Niederösterreich (mit 36,8 Prozent) aus, den geringsten Kärnten (5,4 Prozent). In Tirol wurden exakt gleich viele Staatsbürgerschaften verliehen wie in den ersten drei Monaten 2011.

Der Löwenanteil mit 596 Einbürgerungen  – knapp ein Drittel aller Einbürgerungen – entfiel einmal mehr auf Wien.

Gründe für Einbürgerungen

Knapp die Hälfte der Neo-Staatsbürger hatte einen Rechtsanspruch. Dieser entsteht nach mindestens sechsjährigem Wohnsitz und Geburt in Österreich, für EWR-Staatsbürger oder für anerkannte Asylwerber, für Ehepartner eines Staatsbürgers bzw. nach 15-jährigem Wohnsitz mit nachhaltiger Integration oder spätestens nach 30-jährigem Wohnsitz.

Rund ein Drittel der Verleihungen waren “Erstreckungen”, also die gleichzeitige Verleihung an Ehepartner oder Kinder. In 339 Fällen (18 Prozent) wurde die Staatsbürgerschaft im Ermessen zuerkannt.
(APA/ Red.)

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