Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

56 Prozent der XING-Mitglieder für Grundeinkommen

56% der XING Mitglieder für bedingungsloses Grundeinkommen
56% der XING Mitglieder für bedingungsloses Grundeinkommen ©APA / Symbolbild
Prinzipiell würden 56 Prozent der XING Mitglieder in den deutschsprachigen Ländern ein bedingungsloses Grundeinkommen begrüßen.
So wird im Ländle über das Grundeinkommen gedacht
1.200€ Grundeinkommen für jeden
So stehen die Parteien zum Grundeinkommen

Das ist das Ergebnis des "New Work Trendbooks", für das eine Reihe von relevanten New Work-Themen bei den XING Mitgliedern im Jahr 2018 abgefragt wurden. XING ist ein soziales Netzwerk, in dem Mitglieder vorrangig ihre beruflichen Kontakte verwalten.

Auf die Frage nach dem Verhalten bei Erhalt eines bedingungslosen Grundeinkommens, würden ...

  • 39 Prozent so weiterarbeiten wie bisher.
  • 2 Prozent würden gar nicht mehr arbeiten.
  • 30 Prozent würden bei einem bedingungslosen Grundeinkommen Jobs stärker nach inhaltlichen Kriterien auszuwählen.
  • 16 Prozent würden weniger arbeiten.
  • 11 Prozent sich stärker ehrenamtlich engagieren.

"Das bedingungslose Grundeinkommen ist eines der am meisten diskutierten, aber auch das ‚politischste‘ Thema, wenn es um New Work geht. Befürworter sagen, es entlaste die Bürokratie, ermöglicht den Menschen wieder die Wahl, wie sie ihre Arbeitskraft einsetzen wollen und setzt Kreativität frei. Kritiker wenden ein, dass ein solches Grundeinkommen nicht finanzierbar sei und dadurch der Anreiz entfalle, überhaupt einer Tätigkeit nachzugehen", so Sandra Bascha, Manager Corporate Communications, NEW WORK SE.

Der Hintergrund

Mit dem Titel "Bedingungsloses Grundeinkommen" liegt seit Montag ein neues Volksbegehren bereit und wartet auf Unterschriften. Das Begehren fordert ein Grundeinkommen in Höhe von 1.200 Euro pro Monat - und zwar für jeden österreichischen Staatsbürger. Angestrebt wird eine bundesverfassungsgesetzliche Regelung. Die Eintragung ist noch bis zum 25. November möglich.

Initiiert wurde das Volksbegehren vom Grazer Peter Hofer. Er möchte über eine Finanztransaktionssteuer in Höhe von 0,94 Prozent aller in Österreich getätigten Finanztransaktionen das Grundeinkommen finanzieren. So könnten die Herausforderungen der Gegenwart beantwortet werden, und jeder Mensch hätte die Möglichkeit, frei von Existenzsorgen Arbeiten zu übernehmen, die er selbst für sinnvoll hält, heißt es in der Begründung zur Initiative.

So wird im Ländle über das Grundeinkommen gedacht

(Red.)

  • VIENNA.AT
  • Wirtschaft
  • 56 Prozent der XING-Mitglieder für Grundeinkommen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen