515.000 Euro Schaden durch mutmaßlichen Betrug im Pinzgau

Über eine halbe Million Euro Schaden hat ein mutmaßliches Betrügerpärchen aus Deutschland in Hollersbach im Pinzgau angerichtet.

Die beiden sollen im April ein Haus erworben und dann einen teuren Umbau in Auftrag gegeben haben. Als die Firmen die ersten Teilrechnungen legten, stellte sich heraus, dass das Paar über keine finanziellen Mittel verfügt, teilte die Sicherheitsdirektion Salzburg am Donnerstag mit.

Die 58-jährige Selbstständige und der 61-jährige Unternehmensberater hatten das Haus, das damals bewohnbar war, zum Preis von 325.000 Euro erworben. In der Folge beauftragten sie laut Exekutive ein Planungsbüro mit Umbaumaßnahmen, die weitere 500.000 Euro kosten durften. 24 Firmen schritten zur Tat und begannen, die Pläne umzusetzen. Das Paar soll diesen Unternehmen die geforderten Beträge schuldig geblieben sein, woraufhin diese die Arbeiten unverzüglich einstellten.

Das wiederum hatte zur Folge, dass aus dem bewohnbaren Haus eine Baustelle geworden ist, die so nicht mehr bezogen werden kann. Laut Polizei entstand ein Schaden in der Höhe von 515.000 Euro. Das Paar wurde nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen auf freiem Fuß angezeigt.

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