Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

500.000 Euro für innovative Nachbarschaftsprojekte in Wien

Die Stadt Wien will innovative Projekte mit rund 500.000 Euro fördern.
Die Stadt Wien will innovative Projekte mit rund 500.000 Euro fördern. ©pixaba.ycom (Themenbild)
Die Stadt Wien möchte die Beziehungen der Nachbarn stärken und stellt dafür einen Fördertopf von rund 500.000 Euro zur Verfügung. Interessierte Wiener können ihre Projekte im Sommer einreichen und sich einer unabhängigen Jury stellen.

Die Stadt Wien hat einen neuen Fördertopf aus der Traufe gehoben, um damit die Beziehungen der Nachbarn untereinander zu stärken und Vorurteile abzubauen. Mit 500.000 Euro sollen "innovative und experimentelle Nachbarschaftsprojekte", die Leute näher zusammenbringen, unterstützt werden. Die Details dazu wurden am Donnerstag bei einer Pressekonferenz präsentiert.

Entscheidung über Förderung für Nachbarschaftsprojekte entscheidet Jury

"Die Idee ist, alle möglichst kleinteilig zu unterstützen", sagte die grüne Sozialsprecherin Ursula Berner. Deshalb sollen insbesondere kleinere Projekte mit - in der Regel - 2.000 bis 5.000 Euro unterstützt werden, wobei die maximal zu vergebende Fördersumme 20.000 Euro beträgt. Die Entscheidung über die Vergabe der Gelder trifft eine unabhängige Jury, geleitet vom Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen.

"Gerade im Zusammenleben kann ein Gespräch, ein gemeinsames Erlebnis viele Vorurteile abbauen und vielleicht sogar eine neue Freundschaft begründen", sagte Berner. Die heute präsentierte Förderung für Sozialprojekte ist auch Teil des rot-grünen Regierungsübereinkommens von 2015.

Nachhaltige Förderung des Zusammenlebens

Für die SPÖ-Sozialsprecherin Gabriele Mörk stellt das Projekt eine nachhaltige Förderung des Zusammenlebens dar. "Es geht darum, den kreativen Köpfen einen Raum zu geben und ihnen Ressourcen zur Verfügung zu stellen", sagte sie. Dabei sei es egal, ob sich zwei Personen oder ein ganzes Grätzel zusammenschließen.

Projekte können bis 15. Oktober eingereicht werden

Vom 19. August bis zum 15. Oktober können Projekte über die Internetseite des Dachverbands Wiener Sozialeinrichtungen eingereicht werden (http://www.dachverband.at). Die angedachten Vorhaben sollen vor allem innovativ sein, also etwas Neues darstellen. "Es ist angedacht, dass die Einreichung relativ einfach abzuwickeln ist", sagte Mörk. Deshalb können Ideen nicht nur schriftlich, sondern auch in Form eines kurzen Videos präsentiert werden.

Über die Vergabe der Förderungen entscheidet eine siebenköpfige Jury, bestehend aus Experten, Forschern und Praktikern. Die genauen Auswahlkriterien werden im Laufe des Sommers veröffentlicht, sollen aber relativ breit sein. Für interessierte Wiener gibt es im September einen Gesprächstermin mit den Mitgliedern der Jury und den beiden Sozialsprecherinnen. Dort können Ideen vor der Einreichung besprochen und nachgeschärft werden.

Auch für das kommende Jahr ist ein Fördertopf für innovative und experimentelle Sozialprojekte geplant. Dann wird es aber nicht mehr um Nachbarschaftsprojekte gehen. Das Thema ist noch offen, hieß es heute.

(APA/Red)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Wien
  • 500.000 Euro für innovative Nachbarschaftsprojekte in Wien
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen