50 Jahre Kuratorium für Verkehrssicherheit

Helmi & Sokrates
Helmi & Sokrates ©kfv.at
Seit der Einführung des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) 1959 wurde vieles erreicht und erfolgreich umgesetzt.
Gurtpflicht, Alkomatkontrollen, Probeführerschein, Kindersitzpflicht oder Senkung der Promillegrenze – während des 50-jährigen Bestehens des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) hat sich vieles getan. Im Folgenden einige Meilensteine seit seiner Gründung im Jahre 1959:

1959: Das KfV wird am 24. April 1959 in Wien als politisch unabhängiger Verein gegründet.

1964: Der Schülerlotsendienst setzt sich nach Vorbild anderer Staaten auch in Österreich durch. Erstmals setzt man diese im Herbst bei einem Schulversuch in Salzburg ein. Damals wie heute erhalten die Schülerlotsen ihre Ausbildung von der Exekutive. Das KfV stellt Kleidung und Ausrüstung zur Verfügung (ca. 3.000 Stück).

1970er Jahre: Seit damals wurde das KfV schon fast selbstverständlich mit der Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen für gesetzgebende Verkehrssicherheitsmaßnahmen betraut. So wurde in den 70ern Tempo 100 auf Bundesstraßen und Tempo 130 auf Autobahnen eingeführt.

1976: Die Gurtanlegepflicht tritt zunächst ohne Strafandrohung in Kraft.

1980er Jahre: Erstmals tritt Helmi ins Rampenlicht. Der kleine Sicherheitsexperte mit dem rot-weiß-roten Helm gibt im Kinder-Fernsehen Tipps zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr, in der Freizeit, zu Hause und beim Sport. Bezeichnend für dieses Jahrzehnt waren auch die Gurtanlegepflicht mit Strafandrohung, die Einführung der Helmpflicht oder der Alkomateneinsatz.

1990er Jahre: Zahlreiche Maßnahmen zur Senkung der Verkehrstoten wie die Gurtanlegepflicht auf allen Sitzen im Pkw, der Führerschein auf Probe, der Stufenführerschein fürs Motorrad und der Mopedausweis, die Kindersitzpflicht oder die 0,5 Promillegrenze werden umgesetzt.

1996: Das KfV beginnt Daten zum Unfallgeschehen zu Hause, in der Freizeit und beim Sport zu erfassen und publiziert diese jährlich in der Freizeitunfallstatistik. Außerdem betreibt der Bereich Heim, Freizeit & Sport im KfV die österreichische Unfalldatenbank, die das bestehende Zahlenmaterial aller Lebensbereiche (Verkehr, Heim, Freizeit, Sport, Arbeit, Schule) zusammenführt und z.B. über Spitalsbehandlungstage und Unfallfolgekosten Aufschluss gibt.

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