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50 Jahre auf dem britischen Thron

Elizabeth II. ist seit 50 Jahren britische Königin. Am 6. Februar 1952 starb ihr Vater George VI. Die Jubiläumsfeiern für die Queen sind erst im Frühling.

Elizabeth II. (75) ist an diesem Mittwoch seit 50 Jahren Königin von Großbritannien und Oberhaupt des Commonwealth. Ihre Ururgroßmutter, Königin Viktoria, saß fast 64 Jahre auf dem Thron (1837-1901). Am 6. Februar 1952 starb Elizabeths Vater, König Georg VI., im Alter von 56 Jahren auf Schloss Sandringham an Lungenkrebs. Die Kronprinzessin, die sich damals auf einer Afrika-Reise befand, wurde sofort von Premierminister Sir Winston Churchill zur neuen Königin ausgerufen.

In London werden zur Feier des Tages 41 Böllerschüsse am Hyde Park und 62 am Tower abgegeben. Die Königin wird die Krebsabteilung eines Krankenhauses in Norfolk eröffnen. Da der Tag der Thronbesteigung gleichzeitig der Todestag ihres Vaters ist, wünscht Elizabeth keinen Jubel. Traditionell hält sie sich am 6. Februar auf ihrem Landsitz, Schloss Sandringham, auf. Richtig gefeiert wird das Goldene Thronjubiläum erst von Mai bis August bei – möglicherweise – besserem Wetter.

Die Nachricht vom Tod ihres Vaters, der 1936 den Thron bestiegen hatte, war Elizabeth vor 50 Jahren von ihrem Ehemann Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, überbracht worden. Kurz darauf kam ihr Privatsekretär Martin Charteris mit einem Umschlag zu ihr, der die Thronbesteigungsdokumente enthielt: „Ich erinnere mich noch genau, wie sie mir wenige Augenblicke, nachdem sie Königin geworden war, vorkam“, sagte er später. „Sie schien fast nach dem Dokument greifen zu wollen, das ich in Händen hielt. Tränen vergoss sie nicht. Sie stand einfach da, den Körper kerzengerade gespannt, die Gesichtsfarbe ein wenig gerötet. Auf ihr Schicksal wartend.“

Im Parlament würdigte Premierminister Churchill den toten König mit den Worten: „Während der vergangenen Monate war der Tod der ständige Begleiter des Königs, als wäre er ein alter Bekannter, der ihm vertraut war und den er nicht fürchtete.“ Seine Witwe Elizabeth Bowes-Lyon – später als „Queen Mum“ bekannt – zog bald darauf aus dem Buckingham-Palast aus, um ihrer Tochter Platz zu machen.

Die prunkvolle Krönungszeremonie in der Westminster-Abtei in London folgte erst nach einer angemessenen Trauerzeit am 2. Juni 1953. Queen Mum wird am Mittwoch zum ersten Mal in 50 Jahren nicht zum Grab ihres Mannes fahren können, da es ihr gesundheitlich nicht gut geht.

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