50% der österreichischen Firmen sehen Vorteil in Diversität

Das Thema Vielfalt spielte bei der Umfrage eine Rolle.
Das Thema Vielfalt spielte bei der Umfrage eine Rolle. ©pixabay.com (Symbolbild)
Eine Förderung von Diversität im Management findet unter Führungskräften österreichischer Unternehmen nur teilweise statt. Erst bei 50 Prozent der heimischen Betriebe ortet das Management wirtschaftliche Vorteile aufgrund einer Führungskräfte-Vielfalt, wie aus einer Umfrage von Karmasin hervorgeht, die vom Consultingunternehmen Ward Howell in Auftrag gegeben wurde.

Aber nur 22 Prozent der befragten Unternehmen haben konkrete Maßnahmen für mehr Diversität gesetzt. Dazu passt, dass zwei von drei Führungskräften Männer sind.

Studie zum Thema Vielfalt

Allerdings sollte Vielfalt nicht nur das Geschlecht sondern auch Faktoren wie sexuelle Orientierung, Glaube/Religion, Behinderung, Alter, Ethnizität und Hautfarbe umfassen, heißt es in der Studie. In Österreich werde aber in diesem Zusammenhang oft nur an ein ausgewogenes Verhältnis von Männern und Frauen und an Barrierefreiheit gedacht. Im Rahmen einer Nachhaltigkeitsstrategie (ESG-Strategie) werden von österreichischen Unternehmen ökologische Themen wie Energieeinsparung, Verringerung des CO2-Ausstoßes oder Abfallmanagement aktiver und bewusster als Fragen der Diversität betrieben, zeigt die Umfrage.

Für die Umfrage wurden von Mai bis Juli Eigentümer, Geschäftsführer, leitende Mitarbeiter oder HR-Beauftragte von 300 Unternehmen befragt, jeweils die Hälfte mit 50 bis 200 bzw. mit über 200 Mitarbeitenden.

(APA/Red)

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