4:1 - Capitals feiern Heimsieg gegen Laibach

Capitals setzen Siegesserie gegen Laibach fort
Capitals setzen Siegesserie gegen Laibach fort ©expa/Haumer
Die Vienna Capitals haben ihre aktuelle Hochform auch gegen Olimpija Laibach unter Beweis gestellt und ihren sechsten Sieg in Folge gefeiert. Die Wiener gewannen das Spiel der 8. EBEL-Runde am Freitag in der Albert-Schultz-Halle sicher 4:1.
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Capitals bemüht aber ohne Effektivität
Die Wiener begannen in heimischer Halle gewohnt druckvoll. Bereits nach 72 Sekunden hatten die Capitals durch Tropper ihre erste gute Einschusschance. Je länger das Eröffnungsdrittel dauerte umso besser kamen die Gäste in Schwung. Es entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten.

Capitals-Führung durch Penalty
Die Gäste aus Laibach konnten sich im ersten Drittel zwei Überzahlspielsituationen erarbeiten. In der zweiten fiel der Führungstreffer für die Capitals. Benoit Gratton fing einen Pass in der eigenen Verteidigungszone ab und zog in Richtung des gegnerischen Tores. Laibach-Verteidiger Kuznik holte ihn unsanft von den Beinen. Schiedsrichter Cervenak entschied auf Penalty für die Wiener. Im Stile eines Klassestürmers nutzte der Gefoulte diese Situation eiskalt aus und schob Laibach Torhüter Miracle die Scheibe durch die Schoner – 1:0! So blieb es auch bis zum Drittelende!

Olimpija nutzt doppelte Überzahl nicht aus – Capitals erzielen zwei Treffer
Im Mitteldrittel wurde den 3.500 Zuschauern ein ausgeglichenes Spiel geboten. Große Chancen auf einen Treffer bleiben auf beiden Seiten Mangelware. Höhepunkt des Drittels war eine 107 Sekunden dauernde doppelte Überzahl für die Gäste. Die Capitals überstanden diese Phase mit Glück. Wenig später konnte Marcel Rodman aus kurzer Distanz den zweiten Treffer für die Wiener erzielten. Den Gast aus Slowenien warf das zweite Gegentor sichtlich zurück. Als Verteidiger Peter Casparsson mit einen sehenswerten Schuss von der blauen Linie zum dritten Caps-Treffer einnetze war für viele bereits die Vorentscheidung gefallen.

Gegentreffer der Slowenen bleibt ohne Folgen
Doch in den ersten neun Minuten des Schlussdrittels ließen die Wiener die letzte Konsequenz vor dem Tor vermissen. In vielen Situationen machten die Capitals den Eindruck, das Publikum mit einem „perfekt“ heraus gespielten Tor zu unterhalten. Die Wiener bekamen die Rechnung dafür in Form eines Gegentreffers präsentiert: Verteidiger Greg Kuznik traf die Gäste aus Slowenien in einer Phase der doppelten Überzahl. Dieses Gegentor war für die Capitals aber wieder wie ein Weckruf. Konzentrierter und zielstrebiger gingen die Wiener in die letzten Minuten des Spiels. Der Treffer von Harald Ofner zum 4:1 Endstand war die logische Konsequenz davon.

Die auswärts weiter sieglosen Laibacher bleiben damit weiter einer der Lieblingsgegner der Capitals, in der Vorsaison gewann das Team von Kevin Gaudet alle sechs Duelle mit den Slowenen. Laibach war am Donnerstag mit Tomaz Vnuk nach dessen überraschendem Rücktritt eine wichtige Stütze abhandengekommen. Der 39-jährige Stürmer spielte insgesamt 17 Saisonen für Laibach. 1997/98 gewann er mit der VEU Feldkirch den österreichischen Meistertitel. Vnuk trug 150 Mal den Dress des slowenischen Nationalteams und nahm an neun Weltmeisterschaften teil.

Kevin Gaudet (Vienna Capitals): “Es war ein Arbeitssieg. Zu Beginn haben wir die Sache nicht ernst genommen und Freddy Cassivi hat uns mit einigen Paraden im Spiel gehalten. Erst der Führungstreffer hat uns befreit und danach klar dominieren lassen. Zufrieden bin ich, dass wir trotz schlechtem Powerplay wieder deutlich gewonnen haben.”

Harald Ofner (Vienna Capitals): “Wir haben lange nur mit einem Tor geführt. Eishockey ist so ein schnelles Spiel, da hätte viel passieren können. Am Ende haben wir haben aber verdient gewonnen. Wir hatten mehr Torchancen, waren läuferisch stärker und auf dem Eis kompakter.”

Vienna Capitals – Olimpija Laibach 4:1 (1:0,2:0,1:1)
Albert-Schultz-Halle, 2.800, SR Cervenak
Tore: Gratton (11./Penalty), M. Rodman (34.), Casparsson (37.), Ofner (52.) bzw. Kuznik (50./PP)
Strafminuten: 20 bzw. 20

Ergebnisse der 8. Runde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL):

Black Wings Linz – Acroni Jesenice  8:3 (2:0,4:1,2:2)
Red Bull Salzburg – Graz 99ers 5:6 n.P. (1:1,4:2,0:2 – 0:0/0:1)
SAPA Fehervar – Medvescak Zagreb  6:5 n.V. (1:1,1:3,3:1 – 1:0)
Bereits am Donnerstag:
KAC – VSV 4:1 (2:0,0:0,2:1)

Thomas Muck
In Kooperation mit sportreport.at

 

Tabelle

1.

VSV 9 7 2 34:24 14
2. Graz 99ers 8 6 2 34:19 12
3. Vienna Capitals 8 6 2 32:22 12
4. Black Wings Linz 8 5 3 27:18 11
5. Red Bull Salzburg 9 3 6 37:37 8
6. SAPA Fehervar 8 4 4 20:30 8
7. Medvescek Zagreb 8 3 5 20:33 8
8. KAC 8 3 5 29:27 7
9. Olimpija Laibach 8 3 5 20:25 6
10. Jesenice 8 1 7 21:39 3
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