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40 Mil. Euro für Ausbau der Fahrradinfrastruktur in Österreich geplant

Geld gibt es für neue Radwege, Dienstfahrräder und auch Bewusstseinsbildung.
Geld gibt es für neue Radwege, Dienstfahrräder und auch Bewusstseinsbildung. ©APA/ROLAND SCHLAGER
In Österreich soll die Fahrradinfrastruktur verbessert werden. Dafür wird das Klimaschutzministerium 40 Millionen Euro investieren. Förderungsanträge können ab 1. Juli eingereicht werden.

Das Klimaschutzministerium wird heuer 40 Millionen Euro in den Ausbau der Fahrradinfrastruktur in ganz Österreich investieren. Länder, Städte und Gemeinden können ab 1. Juli Förderanträge einreichen. Geld gibt es für neue Radwege, Dienstfahrräder und auch Bewusstseinsbildung. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich das Förderbudget verzehnfacht, berichtete das Ressort am Mittwoch.

Ausbau von Schnellradwegen als einer der Schwerpunkte

"Der Bau von Radwegen macht gerade jetzt doppelt Sinn: Am Rad kommt man sicher und gesund von A nach B. Und jeder Euro, der in einen Radweg investiert wird, fließt in die lokale Wirtschaft. Mit der Fahrradförderung schaffen wir in Österreich 18.000 sichere Arbeitsplätze", so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne).

Ein Schwerpunkt des Förderprogramms sei der Ausbau von Schnellradwegen, die den Radverkehr aus dem Stadtumland verstärken. Diese müssen im Zweirichtungsverkehr mindestens vier Meter breit sein, und es darf auch keine Kreuzungen geben. Außerdem müssen sie eine hohe Belagsqualität aufweisen und dürfen maximal sechs Prozent Steigung besitzen. Das Klimaschutzministerium übernimmt dafür bis zur Hälfte der Kosten.

(APA/Red)

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