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40.000 Brandmelder sorgen für Sicherheit

Symbolbild &copy Bilderbox
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Die Flughafenfeuerwehr hat 60 haupt- und fast 400 nebenberufliche Mitarbeiter, die binnen drei bis vier Minuten jeden Punkt des Airports erreichen können.

Mit Geschäften, Tankstellen, Hotel, Parkhäusern usw. sowie 45 Kilometern Straßen, 10.000 Kfz und 50.000 Menschen, die sich pro Tag dort aufhalten, entspricht der Flughafen durchaus einer Kleinstadt.

In seinen Dimensionen in der größte österreichische Airport mit dem von Amsterdam, wo ein Feuer im Gefängnistrakt in der Nacht auf Donnerstag mindestens elf Menschen das Leben kostete, nicht vergleichbar: In Schwechat wurden im vergangenen Jahr 14 Millionen Passagiere abgefertigt, in Schiphol waren es im Jahr 2003 rund 40 Millionen. Außerdem gibt es keinen Gefängnistrakt.

700 Alarme im Jahr


Die Flughafen-Feuerwehr sorgt für Brandschutz auf 420.000 Quadratmetern Gebäudeflächen. Nach Angaben ihres Chefs Ing. Gerhard Frenner lösen die Brandmelder rund 700 Mal pro Jahr Alarm aus – in den meisten Fällen handelt es sich um so genannte Täuschungsalarme, das heißt, dass das System zum Beispiel Staub oder Wasserdampf fälschlich als entstehendes Feuer interpretierte. Nur rund 50 Mal im Jahr rücken die Feuerwehrleute tatsächlich zu „Bränden“ aus – was sich vorwiegend auf zwei Mann beschränkt, die binnen zehn Sekunden einen Entstehungsbrand in einem Papierkorb oder einem Aschenbecher „bekämpfen“.

„Der Vorteil des vollautomatischen Brandmeldesystems besteht darin, dass wir nicht auf Anrufer angewiesen sind, die uns auf ein Feuer aufmerksam machen. Das bedeutet auch, dass wir die Flammen löschen, ehe sie sich ausbreiten“, sagte Frenner im Gespräch mit der APA. Der größte Brand in jüngster Zeit war jener in einem Kabelschacht.

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