35 Großprojekte in Österreich unterssucht: Mehr darüber reden steigert Akzeptanz

Großprojekte werden besser akzeptiert, wenn man darüber redet.
Großprojekte werden besser akzeptiert, wenn man darüber redet. ©APA/Harald Schneider
Eine Studie der deutschen Universität Hohenheim in Stuttgart hat bewiesen, dass Kommunikation die Akzeptanz eines Großprojektes steigere.

Kommunikation bei großen Projekten – Bau, Infrastruktur, Verkehr oder Arbeit – steigere die Akzeptanz des Vorhabens, heißt es in einer Studie der deutschen Universität Hohenheim (Stuttgart) und des Beratungsunternehmens wikopreventk. Untersucht wurden 97 Projekte, darunter 35 in Österreich, mit einem Investitionsvolumen von 85 Milliarden Euro. Ausgewertet wurden die Antworten der Projektleiter.

Kommunikationskosten im Vergleich meist gering

In fast drei Viertel der Projekte sei der Nutzen der Kommunikation höher als die Kosten dafür, so eines der Ergebnisse. Sehr unterschiedlich waren die Kosten der Kommunikationsmaßnahmen: Von 0 bis 22 Mio. Euro reichte die Spanne. Anteilsmäßig betrachtet lag die Höhe der Kommunikationskosten in mehr als der Hälfte der Fälle unter 0,1 Prozent der Projektkosten, in sechs Prozent der Fälle waren es 1 Prozent und mehr.

Bei den eingesetzten Kommunikationsmaßnahmen wurde die klassische Pressemitteilung (91 Prozent) am häufigsten genutzt. Dann folgen Info-Veranstaltungen (83 Prozent), Pressekonferenzen (74 Prozent) sowie Visualisierungen (66 Prozent) und Projekt-Websites (65 Prozent).

(APA/Red)

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