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326 Menschen in Gewahrsam

Mehr als fünf Monate nach den Terroranschlägen in den USA haben die US-Behörden immer noch 326 Menschen in Gewahrsam, um sie zu den Hintergründen der Tat zu befragen.

Im vergangenen Monat waren es laut Einwanderungsbehörde 460 und Ende November rund 1.100 Verdächtige, die fast alle in Gefängnissen im US-Staat New Jersey untergebracht wurden.

Die meisten der inzwischen Entlassenen stimmten freiwillig ihrer Ausweisung zu und verließen die USA, obwohl ihnen meist keine Verbindungen zu den Anschlägen am 11. September nachgewiesen wurde. Aus Kreisen der Behörde hieß es, von den Verbliebenen seien höchstens 200 für die US-Bundespolizei FBI interessant; der Rest werde bald entlassen.

Nach Meinung von Menschenrechtlern belegt die Statistik, dass die massenhaften Festnahmen der vergangenen Monate überflüssig und diskriminierend waren. Der auf Einwanderungsprozesse spezialisierte Anwalt Sohail Mohammed sagte: „Sie haben tausende Menschen zusammengetrieben und kaum etwas gefunden. Dies zeigt, wie verzweifelt sie zeigen wollen, dass sie etwas unternehmen.“

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