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31. Bundesliga-Runde im Zeichen des "Derbys der Sieglosen"

Ein Derby unter keinen guten Vorzeichen für alle Beteiligten
Ein Derby unter keinen guten Vorzeichen für alle Beteiligten
Das 317. große Wiener Fußball-Duell geht als "Derby der Sieglosen" in die jüngere Bundesliga-Geschichte ein. Bereits am Samstag empfängt Tabellenführer Salzburg die SV Ried. Die Admira will gegen Schlusslicht Grödig den Anschluss an das Top-Trio halten. Mattersburg und der WAC matchen sich indes im Niemandsland der Tabelle, der WAC tritt bei Sturm Graz an.


Die seit vier Runden sieglose Austria gastiert am Sonntag beim seit fünf Spielen auf ein Erfolgserlebnis wartenden Erzrivalen Rapid. Für die Violetten steht im Ernst-Happel-Stadion nicht nur der Kampf um die Vorherrschaft in der Hauptstadt auf dem Spiel. Die drittplatzierte Austria weist sechs Runden vor Saisonende fünf Zähler Rückstand auf den Zweiten Rapid auf.

Wie der Stadtrivale ärgerte sich auch die Austria zuletzt über einen vermeidbaren Punkteverlust. Gegen Schlusslicht Grödig setzte es zu Hause ein 0:2, wobei die Austria Topchancen ungenutzt ließ und bei den Gegentoren unkonzentriert zu Werke ging.

Mit fünf sieglosen Spielen in Folge haben die Hütteldorfer den 33. Meistertitel der Vereinsgeschichte so gut wie verspielt, Hauptziel ist daher am Sonntag (16.30 Uhr/live ORF eins und Sky) im Ernst-Happel-Stadion die Absicherung von Rang zwei. Fünf Zähler trennen die beiden Erzrivalen, bei einem vollen Erfolg wäre Rapid der Vizemeistertitel fünf Runden vor Schluss schon ziemlich sicher.

“Wir wollen zeigen, dass wir die beste Mannschaft in Wien sind und den zweiten Platz festigen. Dafür ist ein Sieg nötig”, gab Rapids Sport-Geschäftsführer Andreas Müller die Marschroute vor.

“Die Mannschaft hat Qualität, das hat sie oft gezeigt. Die jüngsten Leistungen stehen in überhaupt keinem Zusammenhang mit den Ergebnissen”, erklärte Barisic. Für Rapid ist es die längste sieglose Serie seit der Saison 2012/13, damals hatte es zwischen 15. Dezember 2012 und 6. April 2013 (20. bis 28. Runde) gleich neun Partien ohne Erfolg (vier Niederlagen, fünf Remis) gegeben.

Neben Goalie Jan Novota, Thanos Petsos und Thomas Murg fällt auch Stefan Stangl aus. Der Linksverteidiger zog sich am Freitagvormittag einen Syndesmosebandriss im linken Sprunggelenk zu und fällt für den Rest der Saison aus.

Bei der Austria kehren die gegen Grödig wegen Erkrankungen fehlenden Alexander Gorgon, Jens Stryger Larsen und Kevin Friesenbichler zurück. Angreifer Olarenwaju Kayode musste das Training am Mittwoch wegen Knieschmerzen abbrechen, der Nigerianer soll aber für Sonntag fit sein. Coach Fink gab aber zu, dass der eine oder andere derzeit “keine Luft für 90 Minuten” habe.

Das vierte Ligasaisonderby wird vor einem tollen Kulisse über die Bühne gehen. Bis am Freitag waren 20.000 Tickets verkauft.

Tabellenführer Salzburg geht bereits am Samstag (16.00 Uhr) mit sechs Punkten Vorsprung auf Rapid in das Heimduell gegen die SV Ried, die Oberösterreicher liegen ebenso viele Zähler vor Schlusslicht Grödig. “Befreit aufspielen und das Beste herausholen”, lautet das Motto des Außenseiters.

So formulierte es zumindest Rieds Defensivspieler Petar Filipovic, der auch beim 1:0-Heimerfolg über die Salzburger im Februar mit von der Partie war. Er zeigte sich optimistisch, dass eine Woche nach dem wichtigen 1:0 über Mattersburg ein weiteres Mal Zählbares möglich ist.

Selbst wenn sich Salzburg-Coach Oscar Garcia (“Ich sehe Gefahr bei jedem Gegner”) sehr respektvoll äußerte: Rieds Hoffnungen sind äußerst vage. Salzburg ist in diesem Jahr daheim bisher noch ohne Punkteverlust und hat – erstmal in der Bundesliga – die letzten sechs Heimspiele gewonnen (Torverhältnis 19:3). Allerdings war es just Ried, das am 13. Februar im Innviertel den Salzburgern eine von bisher vier Saisonniederlagen bescherte. Für Garcia ist das 0:1 zwei Monate zuvor aber kein Thema mehr.

“Ich erwarte 100 Prozent Konzentration, dass die Spieler alles geben. Und ich erwarte auch von den Spielern, dass sie nicht an das übernächste Spiel denken. Wichtig ist die Gegenwart”, sagte der Katalane.

Im Heimspiel gegen Nachzügler WAC hofft Sturm Graz am Samstag (18.30 Uhr) darauf, die kleine Erfolgswelle zu einer Woge anschwellen zu lassen. Mit dem dritten Erfolg en suite würde man die längste Siegesserie dieser Saison aufstellen und an den Plätzen drei und vier zumindest dranbleiben. Doch der WAC kommt mit der Empfehlung von neun Partien ohne Niederlage nach Graz.

Mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht Grödig geht für Admira Wacker am Samstag (18.30 Uhr) der Kampf um einen Europacupplatz weiter. Derzeit liegt die Admira vier Punkte hinter Austria Wien auf Rang vier, nur einen Zähler dahinter lauert bereits Sturm Graz. Grödig kommt aber nicht nur mit dem Mute der Verzweiflung, sondern einer 2:0-Überraschung gegen die “Veilchen” im Gepäck in die Südstadt.

Mattersburg ist indes im Niemandsland der Bundesligatabelle angekommen. Nach drei Niederlagen en suite haben die Burgenländer am Samstag (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen Altach daher auch schlichte Wiedergutmachung im Sinn. Coach Ivica Vastic will “wieder auf eine positive Schiene” kommen.

Der Gegner wird im Pappelstadion einmal mehr von zahlreichen Verletzungen gebremst. “Wenn man acht Ausfälle hat, kann man seine Mannschaft nicht im Vorteil sehen”, meinte Trainer Damir Canadi achselzuckend. Für den Wiener ist die Ausgangslage völlig offen: “Ich erwarte ein enges Spiel, die Chancen liegen bei 50:50. Beide Teams haben ihre Qualitäten. Wichtig ist, wer sie zum richtigen Zeitpunkt ausspielen kann.”

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