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26. Oktober: Nationalfeiertag bringt Neuerungen mit sich

1.000 Rekruten werden angelobt, die Leistungsschau fällt jedoch kleiner aus
1.000 Rekruten werden angelobt, die Leistungsschau fällt jedoch kleiner aus ©APA/GEORG HOCHMUTH
Am Nationalfeiertag gibt es heuer einige Neuerungen. Erstmals wird Brigitte Bierlein durch den Tag der offenen Tür im Kanzleramt führen. Eine Leistungsschau des Bundesheeres wird es zwar geben, diese fällt jedoch kleiner als sonst aus.

Der Nationalfeiertag bietet heuer ein paar Neuerungen: Durch den Tag der offenen Tür im Kanzleramt führt erstmals Brigitte Bierlein, auch das "Meet & Greet" im Parlament findet in neuer Besetzung statt und der Bundespräsident lädt erstmals zum "Österreich-Fest". Die Leistungsschau des Bundesheers fällt kleiner aus als sonst, dafür zeigt das Haus der Geschichte die über 1.000 Jahre alte "Ostarrichi"-Urkunde.

Wiener Heldenplatz: Leistungsschau in abgespeckter Form

Die Erinnerung an den Beschluss der "immerwährenden Neutralität" im Jahr 1955 beginnt wie jedes Jahr mit Kranzniederlegungen durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen und die Bundesregierung. Anschließend werden über 1.000 Rekruten feierlich am Heldenplatz angelobt. Im Rahmen der Angelobung findet ein Sonderministerrat in Form einer Rede der Bundeskanzlerin statt. Auch Van der Bellen wird als Oberbefehlshaber des Heeres zu den jungen Soldaten sprechen.

Die traditionelle Leistungsschau des Bundesheers, die wegen der prekären finanziellen Lage des Heeres beinahe ganz abgesagt worden wäre, findet zwar statt, aber in deutlich abgespeckter Form. Dabei soll die Bevölkerung auf die desolate Situation aufmerksam gemacht werden: Die Schau steht unter dem Motto "Was wir heute noch können, was wir morgen nicht mehr können". Aus Kostengründen werden heuer weder Hubschrauber noch Kettenpanzer ausgestellt, teilte das Bundesheer der APA mit.

Präsentiert werden dafür beispielsweise der Radpanzer "Pandur" oder das Sanitätsfahrzeug "Dingo". Die Besucher können sich über die verschiedenen Aufgabengebiete des Heers informieren, eine Gardevorführung bestaunen, die Schutz- und Spürhunde kennenlernen und mit Spitzensportlern über die Karrieremöglichkeiten beim Heer sprechen. Während die Veranstaltung in den vergangenen drei Jahren an insgesamt sieben Standorten in der Innenstadt stattfand, wird sie heuer wieder auf den Heldenplatz reduziert. Auch die Justizwache ist dort vertreten. Um 14.30 Uhr findet eine Vorführung der Einsatzgruppe statt.

Bundespräsident Van der Bellen lädt zum Blick in die Amträume

Wer die Gelegenheit nutzen möchte, um einen Blick in die Repräsentations- und Amtsräume der Republik zu werfen, ist ab 12 Uhr bei der Präsidentschaftskanzlei richtig, wo Bundespräsident Van der Bellen und seine Frau Doris Schmidauer zum Rundgang laden. Ab 15 Uhr steigt dann erstmals ein "Österreich-Fest" im Inneren Burghof, wo Martin Grubinger mit seinem Percussive Planet Ensemble auftreten wird.

Im Bundeskanzleramt heißen erstmals Kanzlerin Brigitte Bierlein und Frauenministerin Ines Stilling die Gäste willkommen. Die Besucher erwartet unter anderem eine Ausstellung zu "100 Jahre Frauenwahlrecht".

Während im historischen Parlamentsgebäude am Ring weiterhin die Renovierungsarbeiten laufen, findet der Tag der offenen Tür des Parlaments auch in diesem Jahr wieder in den Ausweichquartieren rund um die Hofburg statt. Die neu gewählten Präsidenten des Nationalrats und Bundesratspräsident Karl Bader werden um 10 Uhr das Tor am Josefsplatz öffnen und gemeinsam die ersten Gäste begrüßen.

Fotos wie immer am Rednerpult im Großen Redoutensaal möglich

Am Rednerpult im Großen Redoutensaal, der als Sitzungssaal für Nationalrat und Bundesrat dient, gibt es wie jedes Jahr die Möglichkeit, ein Foto machen zu lassen und als Erinnerung mitzunehmen. Im Kleinen Redoutensaal kann man sich im Gespräch mit Nationalratsabgeordneten aller Parlamentsfraktionen über deren Arbeit informieren.

Auch das Außenministerium, das Bildungsministerium, der Verfassungsgerichtshof und der Wiener Justizpalast laden zum Tag der offenen Tür. Der Präsident des Wiener Landesgerichtes für Strafsachen bietet einen einstündigen Rundgang durch die historischen Räume des Gerichts an.

Nationalfeiertag: Freier Eintritt bei Museen der Nationalbibliothek

Kunst- und Kulturinteressierte können wiederum bei freiem Eintritt alle Museen der Nationalbibliothek besuchen. Prunksaal, Literatur-, Globen-, Papyrus- und Esperantomuseum haben von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Besonders weit zurück blickt das Haus der Geschichte Österreich: Dort ist die "Ostarrichi"-Urkunde im Original zu bewundern, in der im Jahr 996 zum ersten Mal der Name "Österreich" erwähnt wurde. Die Urkunde, die im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München aufbewahrt wird, ist erstmals seit 1996 wieder in Österreich und wird bis 3. November ausgestellt. Am Nationalfeiertag ist der Eintritt frei.

(APA/Red)

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