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250 Jahre Tiergarten Schönbrunn

Stimmungsvolles Jubiläumsfest - von "zoologischer Briefmarkensammlung" zu einem der schönsten Zoos der Welt - buntes Programm für Jubiläumspreis von 250 Cent.

Auch die „Freudentränen“, die der Himmel laut Direktor Helmut Pechlaner am Mittwoch über dem Fest anlässlich des 250. Geburtstages des Tiergarten Schönbrunns vergoß, hielten Besucher, Personal und prominente Festredner nicht davon ab, das runde Jubiläum entsprechend zu begehen. „Star“ war einmal mehr jener Mann, der in den vergangenen zehn Jahren den Zoo derart umgekrempelt hat, dass aus einer „zoologischen Briefmarkensammlung“ einer der schönsten Tiergärten weltweit wurde.

Doch Pechlaner wies einmal mehr alle „Huldigungen“ zurück: „Ich muss mich wehren, dass all das Lob auf meine allzu breiten Schultern aufgeladen wird, das ist mir peinlich.“ Vielmehr stellte der Direktor sein Team in den Vordergrund, das „noch immer mit einer Begeisterung ohnegleichen praktisch rund um die Uhr im Einsatz ist“.

Vizebürgermeister Sepp Rieder wäre nicht der Finanzstadtrat, hätte er nicht in seinen Glückwünschen den Umstand gewürdigt, dass das erfolgreiche Unternehmen Tiergarten gerade in diesen Zeiten Personal auf- und nicht abbaut. Besonders freute den Kommunalpolitiker die jährliche Ausbildung von zehn Pflegerlehrlingen.

Margot Klestil-Löffler, die ihren Mann vertrat, meinte, der Tiergarten sei in den vergangenen Jahren zu einem Stück österreichischer Identität geworden, durch das die Besucher an die Faszination der Tierwelt herangeführt würden.

Jene Vertreter der indianischen Nisga’a Nation aus dem kanadischen British Columbia, die am Vortag bei der Übergabe und dem zermoniellen Aufstellen ihres Totempfahls dabei gewesen waren, ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen, Margot Klestil-Löffler einige Geschenke, darunter die Flagge ihres Volkes, zu übergeben.

Die Besucher, die den Jubiläumseintrittspreis von 250 Cent in Anspruch genommen hatten, zeigten sich da schon wesentlich wetterfester: Vor allem viele Mütter mit Kindern waren gekommen, um diesmal nicht nur die Tiere zu bewundern, sondern auch das bunte Programm zu genießen, das für den ganzen Tag geplant war.

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