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24.000 Euro für algerische Waisenkinder

Für ein zwölfjähriges Mädchen aus Algerien, das bei einem verheerenden Erdbeben im Mai 2003 in ihrer Heimatstadt beide Arme verlor, initiierte man eine Spendenaktion.

Das Ergebnis: Der Kommandant der Landstreitkräfte, Generalleutnant Edmund Entacher, überreichte vergangene Woche dem Leiter Krankenhauses, Prior Ildefons Persteiner, einen Scheck in der Höhe von 24.000 Euro.

Ilhem Bouchakour ist bei dem Unglück zur Vollwaise geworden. Ihre Eltern und drei Schwestern sind unter den Trümmern eingestürzter Häuser ums Leben gekommen. Zwei Brüder haben das Erdbeben überlebt, der jünger der beiden, der achtjährige Mohammed, davon schwer verletzt.

Katastrophenhelfer Majorsarzt Martin Cappy brachte Ilhem nach Salzburg und übergab sie der Abteilung für plastische Chirurgie unter der Leitung von Primar Christoph Papp. Im Juli wurde auch ihr Bruder Mohammed, dem in Algier der linke Unterschenkel amputiert wurde, vom Krankenhaus der „Barmherzigen Brüder“ aufgenommen.

Das Mädchen erhielt im Sommer in der Universitätsklinik in Heidelberg (D) zwei Armprothesen, ihr Bruder ein künstliches Bein. Die Geschwister werden bei algerischen Pflegeeltern, die in Salzburg leben, untergebracht.

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