230.000 Zigaretten geschmuggelt: Zwei Verdächtige in Haft

In zwei Reisebussen sollen die mutmaßlichen Täter die Schmuggelware über die Grenze nach Österreich gebracht haben.

Zwei mutmaßliche Schmuggler sind den Zollfahndern in Wien am Montag nach längeren Observationen ins Netz gegangen: Die serbischen Staatsbürger wurden festgenommen, als sie gerade insgesamt 230.000 Schmuggelzigaretten aus zwei Reisebussen luden. Die Verdächtigen gestanden auch weitere Schmuggelfahrten: Der bisherige Schaden beläuft sich auf rund 114.000 Euro, teilte die Steuer- und Zollkoordination im Finanzministerium am Dienstag mit.

Gegen 10.00 Uhr am Montag wurden die mutmaßlichen Täter festgenommen, als sie gerade die 1.159 Stangen Zigaretten zum Verteilen aus den Fahrzeugen holten. In den Einvernahmen gaben sie an, bereits zuvor mehrere Schmuggel-Fahrten nach Österreich unternommen zu haben. Die Reisebusse hätten zur Tarnung Reisende zwischen Wien und Serbien chauffiert, hieß es seitens der Steuer- und Zollkoordination. Nähere Details wollte man aus ermittlungstechnischen Gründen nicht machen.

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