Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

23 Mio. Euro Finanzspritze für Wiener Märkte

©Bilderbox
Rund 23,3 Mio. Euro werden in die Sanierung der Wiener Märkte in den kommenden Jahren investiert.

Die Frischzellenkur für die beliebten Einkaufs- und Freizeitareale startet bereits heuer, sie soll bis 2015 dauern.  Auch neue Kernöffnungszeitung, neue Serviceangebote und finanzielle Anreize für Bauern aus dem Umland sind geplant. Grundlage für das Markt-Belebungsprogramm ist eine Frequenzzählung – die unter anderem ergeben hat: Der Naschmarkt ist nur die Nummer zwei.

Denn an der Spitze steht der Brunnenmarkt, der während einer Marktwoche (von Montag bis Samstag, Anm.) von 59.000 Passanten besucht wird. Am Naschmarkt sind es “nur” 58.000. Es folgen der Meiselmarkt mit 31.000 und der Hannovermarkt mit 21.000 Personen. Die Märkte mit der niedrigsten Frequenz sind der Floridsdorfer Markt, der Volkertmarkt und der Nußdorfer-Markt mit rund 6.000 Gästen.

Auch das Durchschnittsalter der Besucher wurde erhoben. Das jüngste Publikum weist demnach der Vorgartenmarkt auf. Menschen, die sich dort aufhalten, sind im Schnitt 34 Jahre alt. Eher bei älteren Semestern beliebt: Der Viktor-Adler-Markt, mit einem Durchschnittsalter von 55,8 Jahren. Den höchsten Frauenanteil hat der Rochusmarkt (60 Prozent), am meisten Männer – 58 Prozent – sind am Hannovermarkt unterwegs.

Die angekündigte Sanierung betrifft vor allem den Bereich Infrastruktur, wie die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger (S) am Dienstag in der Bürgermeister-Pressekonferenz berichtete. Aber auch neue Dienstleistungen wird es geben: Schneidereien und Frisöre dürfen künftig ebenfalls auf einem Markt vertreten sein. Laut Frauenberger sollen auch Kernöffnungszeiten, an die sich Händler halten müssen, etabliert werden, um die Zahl der geschlossenen Stände zu minimieren.

Bereits erweitert wurden die Öffnungszeiten für Gastronomie-Betriebe: Seit kurzem dürfen auch am Rochusmarkt und am Brunnenmarkt Lokale bis 23.00 Uhr offen halten – so wie dies am Naschmarkt bereits erlaubt ist. Die Ressortchefin hat heute jedoch auch betont: Die von manchen Wirten gewünschte Genehmigung für ein Aufsperren am Sonntag wird es nicht geben. Und auch das Verhältnis zu den Verkaufsständen bleibt gleich: Höchstens ein Drittel der Betriebe auf einem Markt dürfen Lokale sein.

Mehr werden sollen hingegen die Bauern aus der Umgebung. Auf einigen Märkten wird es Vergünstigungen für sogenannte Landparteien geben. Damit, so betonte Frauenberger, soll das Angebot an lokalen Produkten erhöht werden. Bisher waren Bauernstände meist nur am Freitag oder am Samstag zu Gast, mit den neuen Tarifen soll dies auch in der restlichen Woche häufiger der Fall sein.

Den Löwenanteil in Sachen Sanierung wird mit 12,8 Mio. Euro der Naschmarkt erhalten. Strom- und Wasserleitungen, Beleuchtung und Oberfläche werden dort unter anderem erneuert. Umfangreichere Arbeiten wird es auch am Vorgartenmarkt, am Viktor-Adler-Markt, am Kutschkermarkt und am Sonnbergmarkt geben. Bereits seit 2005 läuft die Sanierung des Brunnenmarktes. Sie soll nächstes Jahr abgeschlossen werden.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Wien
  • 23 Mio. Euro Finanzspritze für Wiener Märkte
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen