2,2 Millionen Dollar für einen Fetzen Stoff

In den USA ist die letzte Flagge der Schlacht am Little Big Horn versteigert worden. Auch ein wichtiges Sklaven-Dokument kam unter den Hammer.

Ein US-Sammler habe die Flagge für 2,2 Millionen Dollar erworben, teilte das Auktionshaus Sotheby’s am Freitag mit.

Die Flagge war drei Tage nach der Schlacht von 1876 unter der Leiche eines US-Soldaten gefunden worden. Seit 1895 war sie im Detroit Museum of Art im US-Bundesstaat Michigan zu sehen.

Bei der Schlacht im heutigen US-Bundesstaat Montana war das siebte US-Kavallerieregiment unter General George Armstrong Custer von Cheyenne-, Lakota- und Arapaho-Indianern vernichtend geschlagen worden.

Lincoln-Proklamation für 3,7 Millionen Dollar versteigert

Ein von US-Präsident Abraham Lincoln unterzeichnetes Dokument über die Befreiung der Sklaven in den Südstaaten ist für 3,7 Millionen Dollar versteigert worden. Das Auktionshaus Sotheby’s erklärte am Freitag in New York, der Erlös sei mehr als doppelt so hoch wie erwartet.

Das Dokument aus dem Jahr 1863 wurde zunächst von Robert F. Kennedy erworben, dem jüngeren Bruder von John F. Kennedy. Er bezahlte 1964 9500 Dollar für das Papier.

Das versteigerte Dokument ist eine von 48 gedruckten Ausgaben, die Lincoln unterschrieb. Sotheby’s erklärte, etwa die Hälfte davon sei noch erhalten. 14 davon seien in den Händen von öffentlichen Einrichtungen, acht bis zehn gehörten Privatleuten.

Das handgeschriebene Original der Emancipation Proclamation befindet sich in den amerikanischen Nationalarchiven. Der Verkaufspreis war der höchste jemals erzielte für ein Dokument eines US-Präsidenten.

2,2 Millionen Dollar für eine blutige Fahne2,2 Millionen Dollar für eine blutige Fahne

An diesem Fetzen klebt Blut: In den USA ist die letzte Flagge der legendären Schlacht am Little Big Horn versteigert worden. Auch ein wichtiges Sklaven-Dokument kam unter den Hammer.

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