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20er Haus nimmt Formen an, Eröffnung im Juni 2011

Mehr Raum für Kunst und Kultur: Unter anderem soll der Wotruba-Nachlass im 20er Haus untergebracht werden.

Ein “langgehegter Wunsch” von Belvedere-Direktorin Agnes Husslein nimmt derzeit täglich mehr Gestalt an: das 20er Haus im Schweizergarten. Heute, Donnerstag, lud Husslein gemeinsam mit Kulturministerin Claudia Schmied (S), Burghauptmann Wolfgang Beer und dem Architekten Adolf Krischanitz zur Baustellenbegehung. Die Führung begann auf dem unter dem Straßenniveau liegenden Dach der zukünftigen Artothek, das in Zukunft mit einer Rasenfläche bedeckt sein soll und den Blick auf jenen Büroturm freigibt, der über dem ursprünglich 1958 von Karl Schwanzer für die Weltausstellung in Brüssel erbauten 20er Haus thronen wird.

Bis zum Frühjahr 2010 soll die erste Bauphase – die Fertigstellung der Außenhaut und die Unterkellerung – fertiggestellt sein, im Juni 2011 will man den 17,1 Mio. Euro teuren Bau, der auch den Wotruba-Nachlass beherbergen wird, eröffnen. Für Schmied, deren Ministerium für die erste Bauphase eine Mio. Euro beisteuert (7 Mio. Euro kommen vom Wirtschaftsministerium), war der heutige Tag ein dreifacher Grund, glücklich zu sein. Neben “mehr Platz für Kunst und Kultur” hob die Ministerin auch die Investitionen in Infrastruktur – also die Forcierung der Beschäftigung – sowie den Aspekt der Stadtentwicklung hervor. Das neue 20er Haus, das auf einer Gesamtfläche von 6825 Quadratmetern eine Ausstellungsfläche von 2275 Quadratmetern bietet, werde “wesentlich zur Attraktivität des Viertels” beitragen. Daher stehe sie “voll und ganz hinter diesem Projekt”.

Architekt Krischanitz führte die Presse im Anschluss durch die in der ersten unterirdischen Ebene befindlichen Depots, den Saal für die Wotruba-Sammlung und die darunterliegende Artothek. Dass hier derzeit Feuchtigkeit und kleine Wasserlacken das Bild prägen, ist zwar auffällig, hat aber lediglich damit zu tun, dass noch alles offen ist. Dennoch habe man nach dem Wasserschaden in der Albertina von der Burghauptmannschaft den Auftrag bekommen, “besonders aufzupassen”, wie Krischanitz auf Anfrage der APA erzählte. Man habe daraufhin “noch ein paar Maßnahmen eingeplant”, in der Albertina sei jedoch höchstwahrscheinlich eine “Schlampigkeit” Schuld am Wassereinbruch gewesen. “Dass so etwas so lange hält, verwundert mich. Normalerweise kommt so ein Fehler nicht erst nach dem 45. Wolkenbruch ans Licht.”

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